FP-Jung: Bürgerprotest gegen täglichen Stau in Kalksburg - Wo war die SPÖ?

FPÖ unterstützt Petition der Bürgerinitiative gegen Verkehrsproblem in Liesing

Wien (OTS/fpd) - "Die Stadt SPÖ tagt in einem Luxushotel am Neusiedlersee und Häupl wettert gegen die EU, aber für die hausgemachten Probleme interessiert sich niemand", kritisiert der Liesinger FPÖ-Obmann LAbg. Mag. Wolfgang Jung die Abwesenheit der SPÖ, insbesondere des Bezirksvorstehers bei der gestrigen Demo der Bürgerinitiative Kalksburg.

" Rodaun und Kalksburg sind, wie den fast täglich zu hörenden Staumeldungen zu entnehmen, zu den häufigst genannten Problemzonen Wiens im Berufsverkehr geworden. Trotzdem unternimmt die Stadt nichts gegen das tägliche Chaos in der Westeinfahrt und die unzumutbare Lärm- und Feinstaubbelastung", bemängelt Jung weiter.

Im Gegenteil, man verschärft die Lage durch den Bau von rund 650 Wohnungen im Kaltenleutgebnertal, an der Breitenfurterstraße und beim ehemaligen Campingplatz. Das bedeutet tausende Fahrten mehr, nicht zuletzt weil die Anbindung an die Öffis unzureichend ist. Jung verweist darauf, dass sich die Lage durch den geplanten Bau von hunderten Wohnungen auf den sogenannten EVN-Gründen an der Stadtgrenze in NÖ noch weiter verschlimmern wird. Auch eine Verdichtung des Zubringerverkehrs für Schüler nach St. Christiana ist nach Abschluss des Ausbaus zu erwarten.

Nicht einmal die Beschädigungen am Kalksburger Tor durch Schwer-LKW sind weniger geworden, weil zwar um viel Geld eine Warnanlage errichtet wurde, Verstöße aber wegen einer fehlenden Fotodokumentation folgenlos bleiben. Der LKW-Umgehungsverkehr (kürzere Strecke, keine Maut) nimmt dort sogar zu, berichtet Jung.

"Wie ich von Vertretern der Bürgerinitiative gehört habe, blieben Gespräche mit den Verantwortlichen im Januar dieses Jahres bisher ohne Reaktion. Deshalb wird nun eine Petition an die Stadt gerichtet, die auch umfangreiche Verbesserungsvorschläge enthalten soll. Wir Freiheitliche werden diese jedenfalls unterstützen. Es wird höchste Zeit, dass nicht nur Unterhaltungsveranstaltungen am Rathausplatz gefördert und subventioniert werden, sondern auch die schwerwiegenden Probleme am Stadtrand einer Lösung zugeführt werden", fordert Jung abschließend. (Schluss) hn

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