APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Mölzer und Faymann aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.
APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 21.03.2014 bis 27.03.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP). Spindelegger und Bundeskanzler Werner Faymann lehnen nach wie vor einen von den Oppositionsparteien geforderten Untersuchungsausschuss zur Causa Hypo Alpe Adria ab. Stattdessen plant Spindelegger eine Untersuchungskommission einzurichten. Dieser soll die ehemalige Präsidenten des OGH, Irmgard Griss, vorsitzen. Die Hypo selbst soll als Abbaugesellschaft der staatlichen Beteiligungsholding ÖIAG unterstellt werden. Laut jüngsten Zahlen hat die Bank noch heuer einen Finanzierungsbedarf von bis zu 1,43 Milliarden Euro.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Andreas Mölzer (FPÖ) auf Platz zwei. Wie das Magazin der Süddeutschen Zeitung berichtete, hatte Mölzer im Februar bei einer Buchpräsentation im Palais Epstein die Europäische Union mit dem Dritten Reich verglichen. Dieses sei in Bezug auf Alltagsregelungen im Vergleich mit der EU "wahrscheinlich formlos und liberal" gewesen, so Mölzer. Dass er die EU weiters als "Negerkonglomerat" bezeichnet habe, bestreitet Mölzer. Er habe stattdessen die Wendung "nekrophiles Konglomerat" verwendet, so der EU-Spitzenkandidat der FPÖ.
Heftige Kritik an Mölzers Aussagen übten die Spitzenkandidaten von SPÖ, ÖVP und Grünen. Sie bezeichneten Mölzers Haltung als "inakzeptabel" und forderten seinen Rücktritt.

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