RfW-Bundesobmann Krenn: "25 Jahre kalte Progression" - es reicht!

Damit Wirtschaft Zukunft hat brauchen wir ein gerechtes Steuermodell und keine staatliche Enteignung!

Wien (OTS/RfW) - "Steigende Steuereinnahmen für den Finanzminister durch ständig höhere Bruttolohnzahlungen der Unternehmer bedeuten leider auch immer weniger Netto vom Brutto in den Taschen der Arbeitnehmer. Das kommt einer staatlichen Enteignung gleich. Dementsprechend wirkt sich das negativ auf die Kaufkraft und das Wirtschaftswachstum aus." entnimmt Bundesobmann Bgm. Matthias Krenn der aktuelle WIFO-Studie zur Konjunkturprognose für Österreich.

Trotz jährlicher Bruttolohnsteigerungen von bis zu 3,5 Prozent und mehr in den vergangenen vier Jahren sind die Nettolöhne in dieser Zeit real permanent geschrumpft. Und sie werden in den beiden kommenden Jahren trotz erwarteter nomineller Lohnerhöhungen ebenfalls stagnieren. Solange die Bundesregierung nicht bereit ist, die kalte Progression zu beseitigen, werden aus diesem Bereich keine Impulse für eine Steigerung der Kaufkraft und damit zu einem Wirtschaftswachstum kommen. Die Wirtschaft kann nur über den Konsum, sprich Kaufkraft, in Schwung gebracht werden. Dafür fehlt aber den meisten Konsumenten das Geld. Die Unternehmen sind mit der Entlohnung der Mitarbeiter längst an ihrer betriebswirtschaftlich vertretbaren Schmerzgrenze angelangt. Die Wirtschaft hat damit ihren Beitrag zur Volkswirtschaft mehr als nur geleistet.

"Pragmatisierte schwarz-rote Interessensvertreter in der WKÖ und AK tragen diese fortlaufende staatliche Enteignung der Leistung mit. Trotz zeitweiser Aufschreie und Äußerungen für eine Entlastung der Lohnnebenkosten sind sie in der Praxis nicht willens, tatsächlich auch Taten zu setzen. Damit Wirtschaft Zukunft hat - fordern wir:
Jetzt ist die Politik am Zug, um endlich ein gerechtes Steuermodell einzuführen, welches die Auswirkungen der kalten Progression berücksichtigen muss! Der RfW hat das schon lange erkannt und wird dementsprechende Maßnahmen setzen!", so Matthias Krenn.

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