Schülerunion zeigt sich nach Zusage der Ministerin beruhigt

Gaar: "Hoffentlich endet der holprige Weg der neuen Matura"

Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz bestätigte Bildungsministerin Heinisch-Hosek die Durchführung der Matura in diesem Schuljahr. Rund einen Monat vor den ersten Terminen der schriftlichen Reifeprüfung können die diesjährigen Maturanten, die teilzentral maturieren, beruhigt in die nächsten Wochen blicken.

"Wichtig ist, dass jetzt die Sicherheit der Daten gewährleistet ist und der wahrlich holprige Weg zur neuen Matura endlich endet. Es ist fünf vor zwölf, jetzt muss alles klappen", zeigt sich Thomas Gaar, Bundesobmann der Schülerunion, über die Bekanntgabe erfreut.

Beharren auf PISA-Stopp nicht nachvollziehbar

Weiterhin herrscht Unverständnis über die Absage der österreichischen Teilnahme beim PISA-Test. Die OECD hat die Frist für die PISA-Vortestungen sogar bis Oktober verlängert. Diese Zeit müsse reichen, um die Datensicherheit zu gewähren.

"Österreich blamiert sich auf internationalem Parkett. Im innerösterreichischen Vergleich könnten wichtige Erkenntnisse aus den Testungen gewonnen werden. Die Überprüfung der Datensicherheit der Zentralmatura hat wenige Wochen gedauert, für PISA reichen über sieben Monate nicht. Leider fürchtet sich wohl die neue Ministerin vor den Auswirkungen der gescheiterten Reformen mit der Neuen Mittelschule", so Gaar.

Foto zur honorarfreien Verwendungen:
Thomas Gaar: http://public.ftp.schuelerunion.at/thomas_gaar.JPG

Rückfragen & Kontakt:

Edin Kustura
Pressesprecher Schülerunion
edin.kustura@schuelerunion.at
0664 520 12 11

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OSU0001