Hilfe aus der Luft für die Kinder im Südsudan

UNICEF und WFP starten Hilfsaktion

Wien (OTS) - UNICEF und WFP starteten heute eine Hilfsaktion für die Familien in isolierten Gebieten des Südsudan. Die lebenswichtigen Hilfsgüter werden mit Helikopter gebracht oder aus der Luft abgeworfen.

Heute wurden 30.000 Menschen in Akobo an der Grenze zu Äthiopien versorgt, weitere 14 Einsätze für insgesamt 250.000 Menschen sind geplant.

"Kinder und ihre Familien sind im Südsudan nun mit unsagbarem Leid konfrontiert - mit beunruhigenden Anzeichen für Mangelernährung und Krankheitsausbrüchen", sagt Jonathan Veitch, Leiter des UNICEF-Büros im Südsudan. "Angesichts der bevorstehenden Regenzeit müssen wir jede Chance ergreifen, um rasch Hilfsteams und lebensrettende Hilfsgüter zu den am schwersten zu erreichenden Menschen zu bringen."

UNICEF verteilt Trinkwasser, Hygienesets und therapeutische Nahrung für mangelernährte Kinder, das World Food Programme sorgt für Nahrungsmittel. UNICEF plant weiters Impfungen gegen Polio und Masern, Zeltschulen sowie Betreuung alleinstehender Kinder.

Hundert Tage nach Ausbruch der Kämpfe gefährden eingeschränkter humanitärer Zugang und Regenfälle die Hilfe für die Zivilbevölkerung. Die Kinder sind anfälliger denn je für Mangelernährung und Krankheiten. Die Gewaltausbrüche zerstören Existenzen, Familien und Viehbestand wurden vertrieben, Dörfer geplündert und Märkte zerstört. Seit Beginn der Krise hat UNICEF 250.000 Menschen mit Trinkwasser, Impfungen, Hygiene und Schutzmaßnahmen versorgt.

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