WKÖ Vizepräsident Amann: Freihandelsabkommen mit USA nur auf Augenhöhe!

Gefahr des Rosinenpickens durch Amerika ist groß!

Wien (OTS) - Prinzipiell unterstützt der WKÖ-Vizepräsident, KommR Fritz Amann, ein solches Freihandelsabkommen, aber nur wenn es fair ist. Statt bedingungsloser Zustimmung - wie von Präsident Leitl vorgegeben - will Amann aber eine Partnerschaft nur auf Augenhöhe.

Amann dazu: "Im Gegensatz zu Leitl, habe ich nämlich die große Sorge, dass die "stärkere" USA im Vertragspoker die Bedingungen für das Abkommen vorgibt. Und dabei muss ich leider befürchten, dass uns die Amerikaner ihre Mechanismen, wie etwa Konsumentenschutz, Genmanipulation und persönlicher Datenschutz aufzwingen werden. Die EU hat sich in letzter Konsequenz bisher immer noch dem USA-Diktat gebeugt und dieses Fehlverhalten muss ein Ende haben.

Deshalb wäre WKÖ-Präsident Leitl, als Repräsentant der österreichischen Unternehmer, gut beraten, nicht ohne Wenn und Aber einem so weitreichenden Freihandelsabkommen zuzujubeln! Die USA ist ein "härterer" Partner, als dies die SP-VP-Koalitionäre in Österreich sind. Jubelgesänge sind nur dann erwünscht, wenn auch tatsächlich ein faires Ergebnis vorliegt, das auf Augenhöhe abgeschlossen wurde. Dazu bedarf es auch einer nationalen Abstimmung, um die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen. Funktionäre und Beamte allein bedeuten für die Wirtschaft: "Höchstgefahr". Murksvertäge haben wir heute schon zu viele, für die dann diese theoretische Elite weder Haftung noch Verantwortung übernimmt. Die Zeche haben dann wieder die Arbeitgeber mit den Arbeitnehmern zu übernehmen. Um keine Existenzen zu gefährden, heißt es, wachsam zu sein und nicht im Freudentaumel Fehler zu machen, die dann kaum zu korrigieren sind, so der WKÖ-Vizepräsident, KommR Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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