JW-Rohrmair-Lewis: Generationengerechtigkeit droht der Super-Gau

Schuldenabbau muss in Angriff genommen werden, sonst ist der Generationenvertrag nicht mehr einhaltbar

Wien (OTS/PWK194) - Die heute vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WiFO) veröffentlichten Zahlen belegen eine nur sehr mäßige Erholung der heimischen Wirtschaft. Für Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), ist die Prognose hinsichtlich der Generationengerechtigkeit ein höchst alarmierendes Signal: "Die Wirtschaft kommt nur langsam in die Gänge, zugleich belasten verschleppte Reformen und die Abwicklung rund um die Hypo-Alpe-Adria das heimische Budget immer schwerer und lassen die Schulden wachsen. Die Situation entwickelt sich zu einem Super-Gau für zukünftige Generationen." Um die Generationengerechtigkeit nicht zu gefährden, seien mutige Reformen und ein rascher Schuldenabbau dringend notwendig.

Umfassende Maßnahmen gefordert
Einige Reformansätze, so Rohrmair-Lewis, zeigen zwar den grundsätzlichen Willen der Bundesregierung, bleiben aber zu zaghaft. "Mit der Begrenzung von Luxuspensionen auf Bundesebene wurde ein erster wichtiger Schritt gesetzt. Besonders problematisch sind aber weiterhin die hohen Pensionsausgaben, denn Pensionszahlungen umfassen rund ein Viertel aller Budgetausgaben", erklärt der JW-Bundesvorsitzende. Diese hohen staatlichen Zuschüsse seien Schuldentreiber. Genauso wie das aktuelle Pensionssystem in seiner Gesamtheit. "Die heiße Kartoffel der Pensionen darf nicht ständig weitergereicht werden. Die Politik muss entschlossene Reformschritte setzen. Dazu zählt die Angleichung des tatsächlichen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter", betont Rohrmair-Lewis. Zusätzlich solle eine Automatik bei der Pensionserhöhung eingeführt werden. "Mit der fahrlässigen Gefährdung der Zukunft der jüngeren Generation muss endlich Schluss sein", fordert Rohrmair-Lewis. (ES)

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