ÖH zu 100 Tagen Mitterlehner

Fühlen uns auch manchmal ein wenig gepflanzt!

Wien (OTS) - Am Ende des 100. Tages Reinhold Mitterlehners als Minister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, stellte sich auch für die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) die Frage nach einem Resümee. "In einigen Punkten, wie etwa der Arbeit am neuen Hochschüler_innenschaftsgesetz sowie der Überarbeitung des Studienförderungsgesetzes, sehen wir zwar positive Entwicklungen, trotzdem fühlen wir uns manchmal auch ein wenig gepflanzt", so Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH. "Viele Agenden im Hochschulbereich liegen zur Zeit im Argen. So drohen uns zum Beispiel gerade Zugangsbeschränkungen in mehreren Studien, obwohl die Einführung der Beschränkungen im letzten Jahr, wie laut Gesetz notwendig, noch gar nicht evaluiert wurde. Außerdem fehlen noch immer 1,6 Mrd. Euro an echtem Geld, das direkt an die Hochschulen fließen muss und bereits versprochen wurde. Dazu läuft aktuell auch eine Petition des FWF, die genau das fordert. Bei der Studienbeihilfenreform herrscht auch noch einiges an Verbesserungsbedarf, da diese viel zu mager ausgefallen ist", argumentiert Lahner seine Bedenken.

"Wir erwarten uns zukünftig, wie von der Regierung und Minister Mitterlehner angekündigt, mehr finanzielle Unterstützung für den Hochschulbereich und nicht bloß Versprechungen und Ankündigungen. Bildung muss in Österreich einen höheren Stellenwert als Banken haben", fordert Lahner daher! Die ÖH ruft abschließend noch einmal alle Hochschulangehörigen dazu auf, die Petition für "mehr Geld für den Hochschulbereich" auf www.wissenschaft-ist-zukunft.at zu unterzeichnen!

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