100-Tage-Bilanz des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport

Wien (OTS/BMLVS) - Friedensmissionen werden auf hohem Niveau fortgesetzt

Das Österreichische Bundesheer stockt gegen Jahresmitte das Kosovo Force (KFOR)-Kontingent um bis zu 130 und das European Union Force (EUFOR)-Kontingent in Bosnien um rund 100 Soldatinnen und Soldaten auf. Damit ist Österreich größter Nicht-NATO-Truppensteller im Kosovo, größter Truppensteller in Bosnien und stärkster Truppensteller am Balkan. Weiters beteiligt sich das Österreichische Bundesheer an der Mission in der Zentralafrikanischen Republik mit bis zu neun Stabsoffizieren. Mit diesen Einsätzen setzt das Ressort einen essentiellen Teil der Österreichischen Sicherheitsstrategie um. Das ohnehin hohe Engagement Österreichs bei Friedensmissionen wird damit weiter ausgebaut.

Unterstützung einer OSZE-Beobachtermission

Österreich leistet einen aktiven Beitrag zur Aufstellung einer OSZE-Beobachtermission in der Ukraine und wird sich mit bis zu fünf Offizieren daran beteiligen.

Weiters wird derzeit zur Konfliktvorsorge und Rüstungskontrolle ein Pool von rund 100 Militärexperten im Verteidigungsministerium aufgebaut.

Infrastruktur

Mit der Montecuccoli-Kaserne in Güssing wurde die modernste Kasern Europas eröffnet. Verteidigungsminister Gerald Klug übergab im März diese Musterkaserne - in der rund 750 Soldatinnen und Soldaten sowie Bedienstete des Jägerbataillons 19 ihren Dienst versehen werden - in einem Festakt an die Truppe. Die Kaserne in Güssing gilt als Vorzeige-Einrichtung des Österreichischen Bundesheeres. Rund 45 Millionen Euro wurden in die Errichtung des rund 37.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplexes investiert.

Neue Transport- und Arbeitsboote

Um die Katastrophenhilfe weiter zu stärken, wurden im März vorerst 9 von insgesamt 18 neuen Transport- und Arbeitsbooten an die Truppe übergeben. Die Boote sind für den Mannschafts- und Gerätetransport sowie als schwimmende Arbeitsplattformen vorgesehen. Zwölf Soldaten mit Ausrüstung oder rund 1,8 Tonnen Ladung können transportiert werden. Mit diesen Booten werden die Fähigkeiten der Pioniere beim Retten und Bergen von Personen im Zuge von Katastropheneinsätzen enorm gesteigert.

Optimale Vorbereitung auf Olympia

Mit der Präsentation des Kaders für das Projekt Rio wurde im Jänner der Startschuss für eine Intensivierung der Vorbereitung Österreichs auf die nächsten Olympischen Sommerspiele gegeben. Das Ministerium stellt den 58 Athletinnen und Athleten sowie den sechs Teams in den nächsten Jahren insgesamt bis zu 20 Millionen Euro zur optimalen sportlichen Vorbereitung zur Verfügung.

Kampf gegen Wettbetrug

Im Kampf gegen den Wettbetrug wurde im Jänner eine interministerielle Arbeitsgruppe eingesetzt, die derzeit an der Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenkataloges arbeitet. Rechtzeitig zu Saisonstart nahm die neu eingerichtete Ombudsstelle Wettbetrug ihre Arbeit auf.

Bundes-Sportförderung neu

Seit 1. Jänner 2014 ist das neue Bundes-Sportförderungsgesetz in Kraft. Die Bundes-Sportförderung wurde damit auf neue Beine gestellt. Die Förderungsmittelverteilung für die Verbände liegt nun beim neu geschaffenen Bundes-Sportförderungsfonds. Ziel e sind Effizienzsteigerung, mehr Transparenz und bessere Kontrolle.

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Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Mag.(FH) Anja Richter
Pressesprecherin des Sportministers
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