Rasinger: Zahnspangenversorgung ist Schritt in richtige Richtung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Ich sage viermal Ja zum heutigen Beschluss, nachdem bei erheblichen Zahnfehlstellungen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ab 1. Juli 2015 keine Behandlungsbeiträge mehr zu entrichten sind: Die Regelung betrifft immerhin etwa 85.000 Kinder und Jugendliche in Österreich - das mag für manche wenig sein, ist aber für mich eine hohe Zahl. Es ist auch ein Qualitätssprung im Gesundheitswesen. Das Gesetz führt zudem zu einer Preisdämpfung und ist durchaus auch ein Erfolg des Gesundheitsministers. Sein Spruch "Am Gebiss eines Menschen sollst du nicht seine soziale Herkunft erkennen" hat seine Berechtigung. Gemeinsam haben wir es im Regierungsprogramm verhandelt". Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger anlässlich der Debatte im Nationalrat.

Kritik übte Rasinger an seiner Grünen Vorrednerin Dr. Eva Mückstein, die einen "Slalomlauf" hinlege. "Heute stimmen Sie zähneknirschend zu, aber im Ausschuss haben Sie sich noch schockiert gezeigt und gesagt, hier wird ein Steckenpferd des Ministers finanziert, und von einem rein populistischen Konzept gesprochen. Etwas mehr Mut zur Klarheit wäre hilfreicher. Andere notwendige Leistungen im Kinderbereich dagegen auszuspielen ist kontraproduktiv", so Rasinger zu der Grünen Abgeordneten.

Der ÖVP-Gesundheitssprecher ging auch auf Gerald Loacker von den NEOS ein, der im Ausschuss noch gemeint habe, hier werde Geld verschenkt. "Sagen Sie das einmal jenen, die sich das nicht leisten können", verwies Rasinger unter anderem auf die finanziellen Probleme von Mehrkindfamilien. "Wir bekennen uns zur Versorgung. Ich will nicht, dass sich Gesunde, die sich das vielleicht leisten können, befinden, was Kranke zu erhalten haben." Kranke - egal aus welchen gesellschaftlichen Schichten - sind oft dankbar, wenn sich Gesundheitspolitiker bereits viele Jahre vorher mit ihrem Gesundheitsproblem auseinander gesetzt haben und für die notwendige Versorgung gesorgt haben. Egal ob es sich um Herzinfarkt oder Krebstherapie handelt oder eben jetzt um Kinderzahnspangen. Wir haben uns im Regierungsprogramm vieles vorgenommen. Das macht Österreich schließlich auch zu einem der besten Gesundheitssysteme der Welt. Diese Zahnspangenversorgung ist ein Schritt in eine richtige Richtung", schloss Rasinger.
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