Nationalrat - Stöger: "Wir wollen das Einkommen der Eltern nicht am Gebiss der Kinder erkennen"

"Faymann II gewährt Sicherheit und Stabilität"

Wien (OTS/SK) - "Wir wollen am Gebiss des Kindes das Einkommen der Eltern nicht mehr ablesen können und ich bin sehr froh, dass das in naher Zukunft möglich wird", stellte Gesundheitsminister Alois Stöger in der heutigen Nationalratssitzung fest. Mit der Gratis-Zahnspange würden 85.000 Kinder versorgt werden können. ****

"Seit 100 Tagen gewährt die Regierung Faymann II Sicherheit und Stabilität in unsicheren Zeiten", betonte Stöger, "denn viele Länder sparen im Bereich Gesundheit, doch Österreich geht hier einen anderen Weg". Die Gratis-Zahnspange, HPV-Impfungen und das Brustkrebsscreening seien nur ein paar der Akzente, die gesetzt werden, um die Gesundheit in Österreich gewährleisten zu können. "Das wollen wir noch weiter ausbauen", versicherte der Gesundheitsminister.

"Wenn wir bei Kindern eine Zahnfehlstellung haben und medizinisch Behandlungsnotwendigkeit gegeben ist, sichern wir eine Sachleistungsversorgung. Das ist eine Chance, denn Zahnversorgung ist uns wichtig", sagte der Minister. Damit würden 85.000 Kinder versorgt werden können. "Um die Versorgung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu verbessern und den nationalen Aktionsplan Ernährung und Bewegung umzusetzen, habe ich den Kindergesundheitsdialog eingerichtet", sagte Stöger.

"Ich bedanke mich ausdrücklich beim Koalitionspartner, dass es möglich geworden ist, die Gratis-Zahnspangen in das Regierungsprogramm aufzunehmen", so Stöger. (Schluss) dm

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