AK: Mietrechtsreform muss beschleunigt werden!

AK Präsident Rudi Kaske übergab Justizminister Brandstetter Forderungskatalog für billigeres Wohnen

Wien (OTS) - "Vom Stillstand zum Fortschritt", verlangte heute AK Präsident Rudi Kaske bei einem Gespräch zur Frage des leistbaren Wohnens mit Justizminister Wolfgang Brandstetter. Auch für den Justizminister und die Regierung ist leistbares Wohnen ein wichtiges Thema. "Das Gespräch war konstruktiv. Wir haben die Zusage des Justizministers, dass am Wohn-Thema intensiv gearbeitet wird", sagt Kaske. Bei der Reform des Mietrechts müsse die Regierung ihre Leistungsfähgikeit unter Beweis stellen, so der Justizminister im Gespräch. "Wir erwarten uns bis Mitte des Jahres erste Ergebnisse. Wir bleiben jedenfalls dran, eine Mietenbremse ist unabdingbar", so der AK Präsident.

Das Richtwertmietsystem ist undurchschaubar, regelmäßig werden gesetzwidrige Mieten verlangt. Der Grund: keine klaren gesetzlichen Obergrenzen. "Die dramatische Entwicklung verlangt Handeln. Daher brauchen wir eine gesetzliche Neuregelung, um Mieter und Wohnungssuchende spürbar zu entlasten", sagt Kaske. Der AK Präsident hat heute, Mittwoch, Justizminister Brandstetter ein Forderungspaket für billigeres Wohnen übergeben.

Die AK verlangt eine Miet-Senkung durch klare Obergrenzen, ein Streichen der Befristungen bis auf gerechtfertigte Ausnahmen, eine Senkung der Betriebskosten, eine Abschaffung der Maklergebühren für Mieter sowie klare Erhaltungspflichten für Vermieter.

SERVICE: Das detaillierte AK Forderungsprogramm für billigeres Wohnen sowie weitere Informationen finden Sie unter www.wohnenmussbilligerwerden.at

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