FA-Rösch dankt 22.000 Wählern für ihr Vertrauen

FA kämpfen weiter für die Rechte der Arbeitnehmer

Wien (OTS/fpd) - "Vielen Dank an unsere 22.000 Wähler, die uns trotz scharfen Gegenwindes und widriger Umstände mit 17 Mandaten einen klaren Auftrag erteilt haben", sagt heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch.

Leider haben zwei Drittel der Arbeitnehmer auf ihr Wahlrecht verzichtet. Damit konnte die FSG von 21,5% aller Arbeitnehmerstimmen ihre absolute Mehrheit verteidigen. Gleichzeitig wollten zwei Drittel der Arbeitnehmer, also 431.000 Personen, mit der roten AK nichts zu tun haben, berichtet Rösch.

Um den Roten eine klare Absage zu erteilen, entschieden sie sich dafür, nicht zur Wahl zu gehen. Eitle Fotoplakate, Inserate und Stadt-Wien-Pläne des Präsidenten Kaske verärgerten die Wähler anscheinend zusätzlich. Diese tiefe Ablehnung der AK-Wahl mag auch in den Wirren des Wahlablaufes begründet sein, der mehr als undurchsichtig war und bei dem Manipulationen Tür und Tor geöffnet worden sind. Ottakring, wo sogar ein ganzer Wahlsprengel der Firma Ona Bau gestrichen wurde, da hier um 30 Kuverts mehr in der Urne waren als auf der Liste abgehackt wurden, ist Synonym für die Zustände rund um die AK-Wahl!

Millionen-Ausgaben für Eitelkeiten, während immer mehr Arbeitnehmer von Armut, Ausbeutung und Arbeitslosigkeit bedroht sind, versteht keiner mehr. Auch die bisherige Arbeit der Genossen in der Arbeiterkammer ist nicht gerade von Erfolgen gekrönt. Dank FSG gab es nur halb so viel KV-Lohnerhöhung, als die kalte Steuerprogression abgeschöpft hat. Die SPÖ ist Schuld am massiven Kaufkraftverlust und am stetigen Sozialabbau. Deshalb wollen die Arbeitnehmer mit der für sie "roten" Arbeiterkammer nichts mehr zu tun haben. Das beweist die niedrigste Wahlbeteiligung aller Zeiten bei dieser AK-Wahl. Nicht wählen zu gehen ist allerdings keine Lösung, denn weiterer Stillstand kann keine Verbesserung bringen. "Die Freiheitlichen Arbeitnehmer werden nicht aufhören zu kämpfen und sind auch bei den nächsten AK-Wahlen wieder am Start. Bis dahin werden wir weiterhin für die Rechte der Arbeitnehmer und die Entfilzung der Arbeiterkammer kämpfen", betont Rösch abschließend. (Schluss)hn

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