Darabos fordert sofortigen Rücktritt von Mölzer

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der Präsentation der SPÖ-Plakate für die EU-Wahl am Mittwoch hat SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos nochmals zu den rassistischen Aussagen und dem unsäglichen Vergleich zwischen der EU und dem Dritten Reich durch FPÖ-EU-Spitzenkandidat Mölzer Stellung genommen: "Mölzer hat mit seiner ungeheuren Verharmlosung von NS-Verbrechen und rassistischen Äußerungen nicht nur sich geschadet, sondern auch Österreich." Darabos betonte, dass es in dieser Angelegenheit nur eine Lösung geben könne: "Den sofortigen Rücktritt von Mölzer." ****

Auch, wenn die FPÖ die Causa Mölzer offenbar nicht mehr beschäftige:
"Für uns ist das nicht 'gegessen'. Wollen die ÖsterreicherInnen wirklich im EU-Parlament von Menschen vertreten werden, die solche Äußerungen artikulieren, ohne politische Konsequenzen zu ziehen, und mit ewiggestrigem Gedankengut hausieren gehen? Die Antwort können die Österreicherinnen und Österreicher Mölzer bei der Wahl am 25. Mai geben."

"Während die SPÖ mit dem Slogan 'Europa im Kopf. Österreich im Herzen.' wirbt, hält es die FPÖ eher mit Qualtingers "Brett'l vorm Kopf. Hackl vorm Kreuz", sagte Darabos. Dass FPÖ-Chef Strache Mölzer in Schutz genommen hat, zeige die Geisteshaltung der FPÖ: "Strache solidarisiert sich mit rassistischen Aussagen, die von Mölzer in vollem Bewusstsein und mit Kalkül getätigt wurden. Dass Mölzer im ORF noch nachgelegt hat, zeigt, wie tief verwurzelt diese Geisteshaltung ist." (Schluss) bj/ps

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