Österreichs schnellstes Fahrrad
Pedalritter erobern die heimischen Autobahnen
Salzburg (OTS) - Ein in Deutschland entwickeltes Elektromotorrad sorgt bei seinem offiziellen Österreich-Start für Aufsehen. An den Anblick eines Fahrrades auf der Autobahn müssen sich viele Verkehrsteilnehmer erst gewöhnen!
Ein Motorradfahrer, der auf der Autobahn kräftig in die Pedale tritt: Dieser ungewöhnliche Anblick liefert derzeit auf Salzburgs Stadtautobahn das Motiv für jede Menge Handy-Schnappschüsse. Das auffällige Gefährt nennt sich eRockit und ist eine Mischung aus Fahrrad und Elektromotorrad - Human Hybrid. Der seit rund einem Jahr in Berlin in Serie produzierte Flitzer wird erst seit kurzem in Österreich angeboten. Importeur und offizieller Österreichhändler ist das Energiemanagement-Unternehmen LPV.
Strampeln auf der Autobahn
Der Tritt in die Pedale des eRockit treibt einen Generator an, der während der Fahrt zusätzlichen Strom an die Akkus und damit Energie für den Antrieb liefert. Von der Trittfrequenz hängt auch die Leistung ab, mit der der Elektromotor das Hinterrad des E-Bikes antreibt. Festes Treten und ein voll gefüllter Akku sollen laut dem Hersteller eRockit GmbH eine Reichweite von 70 Kilometern ermöglichen, bevor es zum etwa dreistündigen Auftanken an die Stromtankstelle geht.
Dass dieser Wert realistisch ist, bestätigt Hannes Valenta, Geschäftsführer von LPV. Er ist zurzeit als "Testpilot" des ungewöhnlichen Fahrzeugs in Salzburg unterwegs. Auch mit der Beschleunigung ist Valenta zufrieden: "Wenn man ordentlich losstrampelt, kommt man innerhalb von ein paar Sekunden auf 50 km/h", erklärt der versierte Motorradfahrer. Immerhin entsprechen die Werte des strombetriebenen Zweirads in etwa dem eines Leichtmotorrads mit einem Hubraum von 125 ccm. Ein Motorradführerschein und ein Helm sind daher Voraussetzungen für den Betrieb des 12 PS starken Fahrzeugs, das um 13.320 Euro angeboten wird . (weitere Infos unter www.lpv.at).
Schnell, leise und emissionsfrei
Hannes Valenta möchte sein eRockit für innerstädtische Distanzen nicht mehr missen: "Vor allem, wenn viel Verkehr ist, komme ich mit keinem anderen Fahrzeug so schnell von A nach B", so Valenta. Auch der Umweltschutz ist für ihn ein wichtiges Argument. Immerhin bringt ihn das eRockit ganz ohne CO2-Emissionen durch Salzburg, wo auf der Stadtautobahn gerade wegen der enorm steigenden Abgasbelastung Tempo 80 getestet wird.
Zum Kundenbesuch per Stromantrieb zu fahren, bietet sich für Hannes Valenta schon aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit an. Sein Unternehmen LPV Energiemanagement wurde im Jahr 1999 mit der Idee gegründet, Gewerbekunden zu günstigeren Energiekosten zu verhelfen. Eine damals - in Zeiten der Monopolstellung der Energieerzeuger -radikale Vision. Die ersten erfolgreichen Optimierungen konnten nur unter Duldung der Landesenergieversorger erzielt werden. Heute zählt LPV mit einem Kundenportfolio von rund 20 Millionen zu den führenden österreichischen Energiekostenoptimierern.
Das Unternehmen ist vor allem bekannt als Dienstleister für Dachorganisationen, die im Pool günstigen Strom für ihre Mitgliedsbetriebe einkaufen. LPV betreut unter anderem das größte Einkaufszentrum im Burgenland EO Oberwart, die Landwirte-Einkaufsgenossenschaft Bestpreis Agrar und ÖGS (Österreichisches Gastronomie Service) beim Stromeinkauf.
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Hannes Valenta
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