KONSUMENT: Actionkameras im Test - (noch) keine Allrounder

Qualität der Aufnahme variiert je nach Einsatzbereich stark

Wien (OTS/VKI) - Im Skiurlaub, auf Mountainbiketour oder beim Kitesurfen - Actionkameras sind für viele, die ihre Freizeitaktivitäten in Bild und Ton festhalten und mit Freunden teilen wollen der passende Begleiter. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun zehn Modelle im Praxistest genauer unter die Lupe genommen, darunter sowohl hochpreisige (um bis zu 480 Euro) als auch günstigere Geräte (ab ca. 80 Euro). Das Ergebnis: Die Bild- und Tonqualität ist bei den einzelnen Modellen stark situationsabhängig (z.B. unter Wasser, bei Tag, am Abend). Nicht nur bei günstigen, sondern auch bei teureren Geräten müssen je nach Einsatzbereich Abstriche in Kauf genommen werden. Das insgesamt beste Testergebnis lieferte die Contour+2 um 430 Euro. Die Details zum Test gibt es unter www.konsument.at und ab dem 27.03. im April-KONSUMENT.

Die besten Videobilder

Die beste Videoqualität lieferten im Test die Kameras von Contour (+2), Sony (HDR-AS-15) und GoPro3 (Black Edition). Dennoch zeigten sich auch hier deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen: Die Contour+2 etwa lieferte bei Tageslicht gute und farbechte Bilder, bei Abendaufnahmen dagegen konnte sie weniger überzeugen. In diesem Punkt hat die Kamera von GoPro3 klar die Nase vorn, die dafür unter Wasser schlechter abschnitt. Unscharf waren die Unterwasseraufnahmen auch bei der Sony HDR-AS-15, die ansonsten jedoch eine gute Bewertung erhielt. Mit einem Preis von rund 230 Euro ist sie zudem deutlich billiger als die Produkte von Contour (430 Euro) und GoPro3 (405 Euro). Beim Ton sollte man sich dagegen von den meisten getesteten Kameras nicht allzu viel erwarten.

Auslagerung aufs Smartphone

Neben der eigentlichen Bildqualität spielt auch die Handhabung eine Rolle. Da Actionkameras sehr kompakt sind, stehen die Hersteller vor dem Problem, die Bedienelemente und Einstellungsmöglichkeiten sinnvoll unterzubringen. Die gängigste Lösung ist derzeit eine Minimalausstattung der Kamera selbst und die Auslagerung aller weiteren Menüpunkte in eine Smartphone-App. Die puristische Ausstattung führt auch dazu, dass man bei den meisten Actionkameras ein Display vermisst, das man als Sucher nutzen könnte. Den gewünschten Bildausschnitt kann man allerdings ebenfalls in vielen Fällen über kostenlose Smartphone-Apps festlegen. Auch das Sharing der Videos und Fotos erfolgt über das Smartphone. Die besten Noten im Punkt Handhabung gab es für die Bullet 5S 1080p von Rollei und die X XTREME Mod.384 von Liquid Image.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Actionkameras gibt es unter www.konsument.at sowie ab dem 27.03. im April-KONSUMENT. Ein Making-of-Video gibt es weiters unter folgendem Link:
www.konsument.at/actioncam-042014.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
amorawetz@vki.at
www.konsument.at

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