"Am Schauplatz Gericht" am 27. März: "Raus aus dem Haus"

Wien (OTS) - Das "Am Schauplatz Gericht"-Team berichtet am Donnerstag, dem 27. März 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 von drei emotionalen Konflikten samt jahrelangen Prozessen, die entstanden sind, weil eine Mietpartei die andere aus dem Haus drängen möchte:

Mario P. hat das Haus seines Vaters geerbt. Dort lebt er gemeinsam mit seiner Mutter, die ein Wohnrecht hat. Bei dieser ist aber auch Marios Bruder Alfred eingezogen - seither hängt der Haussegen schief. Alfred will nicht ausziehen, weil seine Mutter angeblich seinen Schutz braucht - sein Bruder und dessen Freundin würden sich das ganze Haus aneignen wollen. Mario wiederum behauptet, sein Bruder würde drohen, ihn und seine Freundin zu töten. Muss Alfred raus aus dem Haus?

Die pensionierte Blumenhändlerin Frau S. ist seit 1989 Hauptmieterin einer Wohnung in Wien. Der Hausherr möchte sie und ihren Mann aus dem Haus bekommen und hat sie gerichtlich gekündigt. Auf diese Weise könnte er die Wohnung dann viel teurer vermieten. Sein Argument: Das Ehepaar würde die Wohnung nur wenig benutzen und die meiste Zeit im Zweitwohnsitz in Niederösterreich verbringen. Um das zu beweisen, beauftragte er sogar ein Detektivbüro, das Herrn und Frau S. monatelang beim Betreten und Verlassen der Wohnung beobachtete. Das wollten die beiden sich nicht gefallen lassen und haben auf Unterlassung geklagt. Müssen sie jetzt trotzdem ausziehen?

Frau J. bewohnt in Wien-Landstraße mit ihrer Familie eine alte Stadtvilla, die ihre Großmutter erbauen ließ. Eine große Bank kaufte 1991 einen Anteil von sieben Neunteln des Hauses und wollte unbedingt auch noch die fehlenden zwei Neuntel von Frau J. erwerben. Doch sie weigerte sich, zu verkaufen und behauptete, auch noch Mietrechte an anderen Teilen der Villa zu besitzen. Die Bank klagte, seit 23 Jahren tobt ein unglaublicher Prozessmarathon. Frau J. und ihr Gatte werfen der Bank Zermürbungstaktik und Machtausübung ohne Moral vor. Diese kontert, dass sie seit 23 Jahren Mehrheitseigentümerin eines Hauses sei, das sie faktisch nicht nützen kann. Sogar der Zutritt würde ihren Mitarbeitern verwehrt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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