Kapellari: Christen sind Freunde und Beschützer des Lebens

Grazer Bischof in Festmesse bei Bischofskonferenz in Admont: Zu Abtreibung, aktive Sterbehilfe und Embryonenmissbrauch "müssen wir entschieden Nein sagen"

Graz, 25.03.14 (KAP) Christen sind "Freunde des Lebens, zumal des menschlichen Lebens und seiner Umwelt als Mitwelt". Darauf hat der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari beim Festgottesdienst im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in der Stiftskirche Admont hingewiesen. Die Inkarnation Gottes in Christus begründet nach den Worten Kapellaris die bejahende Haltung der Christen gegenüber dem Leben in all seinen Spielarten, ob geboren oder ungeboren, entfaltet oder behindert -und verpflichtet sie zum Schutz dieses Lebens.

Das menschliche Leben sei heute besonders am Anfang und am Ende gefährdet, wies der Grazer Bischof hin. "Die katholische Kirche weiß sich dem Widerstand gegen Abtreibung und sogenannte aktive Sterbehilfe aber auch dem Schutz von Embryonen unverzichtbar verpflichtet." Dabei erscheine die Kirche oft vor allem als "Neinsagerin". Aber, so Kapellari: "Zu manchem müssen wir als Freunde des Lebens ebenso wie unsere Vorfahren im Glauben ohne jede Polemik aber entschieden Nein sagen." Zugleich seien Katholiken "über alle Grenzen der Kirche hinaus unaufhörlich dafür tätig, dass Menschen materiell und spirituell besser leben können, und wir suchen und finden dafür auch viele Allianzen".

Die katholische Kirche sieht Kapellari in einem tiefgreifenden Wandel begriffen. Ihre Zukunft werde "in vielem anders sein als die Gegenwart", sagte Bischof Kapellari. Das "Loslassen von vertrauten Ordnungen" sei oft mit Schmerzen verbunden "und führt auch zu Konflikten, mit denen wir allseits auf dem Niveau des Evangeliums umgehen müssten, was freilich nicht immer gelingt".

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