Wie die Krise Europa verändert:

Grenzübergreifende EU-Diskussion in Bratislava

Wien (OTS) - Am 24. März diskutierten Jugendliche aus Österreich, Ungarn und der Slowakei an der Comenius-Universität in Bratislava mit Europaabgeordneten zum Thema "Wie die Krise Europa verändert". Unter den hochkarätigen Gästen befanden sich Maros Sefcovic, Vizepräsident der Europäischen Kommission, und die Europaabgeordneten Anna Záborská (EPP, Slowakei), Zita Gurmai (S&D, Ungarn) und Heinz K. Becker (EPP, Österreich). Die österreichischen Jugendlichen kamen vom BRGORG Henriettenplatz (Wien 15) und der Universität Wien.
In seiner Rede lobte MEP Heinz K. Becker die Bemühungen der Europäischen Union zur Bekämpfung der Krise. Er warnte aber davor, sich vorzeitig zurückzulehnen: "Das Ausmaß der Jugendarbeitslosigkeit ist immer noch bedrohlich, gefährdet noch immer Millionen von jungen Menschen, die keine Zukunft haben und existenziellen Problemen und Armut gegenüberstehen." Der Europaabgeordnete sieht in der EU ein Vorhaben, das noch nicht abgeschlossen ist und sich stets weiterentwickelt.
Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Maros Sefcovic appellierte an die jungen Teilnehmer der Veranstaltung: "Wenn ihr ein Europa ohne Grenzkontrollen wollt, ein Europa, das nicht zwischen Bürgern erster und zweiter Klasse unterscheidet, dann müsst ihr zur Wahl gehen!"
Den Eröffnungsreden folgte eine lebhafte Diskussion mit den Jugendlichen, die mehr über die Arbeit der europäischen Institutionen, wachsende Armut und über die Verteilung von Macht und Geldern zwischen den größeren und kleineren Mitgliedsstaaten wissen wollten.
Zu der Veranstaltung hatten die Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Ungarn, Österreich und der Slowakei geladen.

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