NEOS Lab: Ukraine und Russland: Das Problem ist nicht nur Putin.

Yabloko Chef Sergei Mitrokhin auf Einladung des NEOS Lab in Wien.

Wien (OTS) - Was steckt hinter der Krim-Krise und wie müssen die Beziehungen zwischen Russland und Europa langfristig ausgestaltet sein, um Krieg in der Region zu vermeiden? Diesen Fragen ging am Freitag, 21. März ein Event von NEOS Lab und der Diplomatischen Akademie nach.
Hauptredner war Sergei Mitrokhin, Parteichef der russischen Yabloko-Partei. Yabloko ist die NEOS-Schwesterpartei bei ALDE, der Allianz der europäischen Liberalen. Mit ihm diskutierten unter der Moderation von Georg Hoffmann-Ostenhof, außenpolitischer Kolumnist der Wochenzeitschrift "profil", die NEOS-Spitzenkandidatin der im Mai stattfindenden Europawahlen, Angelika Mlinar, Childerik Schaapveld, Repräsentant des Europarats sowie Anna Iarotska, Pressesprecherin des Vereins demokratische Ukraine.

Mehr als 150 Gäste, darunter Vertreter_innen der Botschaften der Russischen Föderation, Finnlands, Großbritanniens, und Frankreichs kamen in die Diplomatische Akademie, um an der Diskussion teilzunehmen. Zahlreiche weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten die Veranstaltung via Livestream. Die Aufzeichnung steht unter http://bit.ly/1h0kYYC zur Verfügung.

Sergei Mitrokhin trat für die friedliche und diplomatische Lösung des aktuellen Konflikts ein und forderte eine proaktive Rolle des Westens und der EU. Yabloko werde aufgrund seiner kritischen Haltung zum Vorgehen Putins medial wie von der breiten Öffentlichkeit als "Vaterlandsverräter" gebrandmarkt.

Angelika Mlinar begrüßte die Rede Mitrokhins und verwies insbesondere auf seinen Appel für eine friedliche Regelung des Krimkonflikts, die auf Verhandlungen basieren müsste. Gleichzeitig forderte sie eine Stärkung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU. Im Europäischen Parlament gehört die liberale ALDE-Fraktion zu den entschiedenen Unterstützern der demokratischen Reformbestrebungen in der Russischen Föderation und hat in zahlreichen Resolutionen ihre Unterstützung erklärt.

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