Grüne Wien/Werner-Lobo: FPÖ Wansch verwechselt Apfel- mit Birnenmarmelade

Städtisches Kulturprojekt Wienwoche transparenter als alle vergleichbaren Projekte

Wien (OTS) - Scharf reagierte der Kultursprecher der Grünen Wien, Klaus Werner-Lobo, auf die heutige Aussendung der FPÖ Wien zum Thema Wienwoche: "Der Abgeordnete Alfred Wansch, bislang lediglich bekannt aus der Affäre rund um die Gertrud-Meschar-Privatstiftung, verbreitet entweder bewusst die Unwahrheit oder hat nicht die geringste Ahnung wovon er spricht. Wahr ist, dass das von der Stadt Wien geförderte Kulturprojekt Wienwoche zwar auf eine Idee der Grünen Wien zurückgeht, aber von einem unabhängigen Verein getragen wird und selbstverständlich auch in der inhaltlichen Programmierung völlig parteiunabhängig agiert."

Wienwoche-Projekte werden in einem öffentlich ausgeschriebenen, zweistufigen Verfahren transparent und unter Einbindung einer unabhängigen Jury und öffentlich zugänglichen Sitzungen ausgewählt. Eines von 17 Projekten war im Vorjahr die Initiative "Recht auf Marmelade!", die sich für die Pflanzung von Obstbäumen in der Stadt und deren freie Nutzung durch die StadtbewohnerInnen einsetzt. Die Gesamtprojektsumme belief sich auf lediglich 9.600 Euro, die zur Gänze für die Kulturveranstaltung und nicht für eine Petition aufgewandt wurden, die die ProjektveranstalterInnen bei der Stadt Wien eingebracht haben. Die Behauptung der FPÖ, die KünstlerInnen hätten für die Petitionseinbringung ein Honorar erhalten ist schlichtweg falsch und grenze an Rufschädigung, so der Grüne Kultursprecher.

Ebenso falsch sei auch die Behauptung, die Wienwoche würde Subventionsmittel "ohne jeden Verwendungsnachweis und ohne korrekte Abrechnung" verwenden. "Im Gegenteil: Selbstverständlich liegt der Kulturabteilung der Stadt Wien die korrekte, komplette und detaillierte Abrechnung für die Wienwoche vor, so wie in den Subventionsbedingungen von MA7 vorgesehen", so Werner-Lobo. "Und nicht nur das: Wienwoche ist das einzige Kulturprojekt dieser Größenordnung, das freiwillig Quartalsberichte auch auf der eigenen Homepage der Öffentlichkeit zugänglich macht. Diese werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, eine Übersicht aller Quartale 2013 wird demnächst online gestellt. Außerdem hat sich der Verein verpflichtet, den KultursprecherInnen aller im Gemeinderat vertretenen Parteien die Abrechnungen zur Verfügung zu stellen. Wenn die FPÖ nicht fähig ist sich diese Daten zu besorgen sollte sie wenigstens nicht von sich auf andere schließen", erinnert Werner-Lobo an die millionen- und milliardenschweren Finanzskandale der Freiheitlichen.

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