Lopatka: Strache betreibt Täter-Opfer-Umkehr

Klare Distanzierung von Aussagen Mölzers mehr als nur angebracht

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Das ist eine klassische Täter-Opfer-Umkehr", sagte ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka zum geplanten Misstrauensantrag der FPÖ gegen Vizekanzler und Bundeskanzler. Anstatt sich aktiv an der Schadensminimierung zu beteiligen und zu versuchen, das durch den Freiheitlichen Landeshauptmann Jörg Haider angerichtete Kärntner Milliarden-Desaster so gut es geht zu beseitigen, versuche sich Strache als Feuerwehrmann bei einem monetären Flächenbrand zu inszenieren, den seine Kärntner Parteigänger gelegt und befeuert hätten. "Eigentlich sollte man sich von Strache jede erdenkliche Unterstützung bei der Beseitigung der Hypo-Misere erwarten können. Allein es kommt eine nicht angebrachte Fundamentalopposition gegen die Lösungspläne von ÖVP-Finanzminister Spindelegger", so Lopatka weiter, der unterstrich, dass mit dem vorgelegten Abbaumodell die beste Lösung für Steuerzahler und Standort gefunden wurde.

Damit will Strache auch von den verbalen Entgleisungen seines Parteigängers Andreas Mölzer ablenken. "Der Umgang mit den Aussagen des Freiheitlichen Spitzenkandidaten ist beschämend. Mit uns gibt's bei derartigen verbalen Ausritten keine "Schwamm Drüber"-Mentalität", so Lopatka weiter, der sich abschließend von Strache eine klare ernstgemeinte Distanzierung von den Aussagen Mölzers erwartet. (Schluss)

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