Sammlung Essl - Stronach/Franz: Keine Aushilfe des Staates auf Steuerzahler-Kosten

Wien (OTS) - "Warum muss die hochwertige Kunst-Sammlung des BauMax-Gründers Karlheinz Essl durch den Bund und das Land NÖ gerettet werden? Sind die Kunstwerke gefährdet? Will sie jemand zerstören?", fragt Team Stronach Kultursprecher Dr. Marcus Franz. Seine Antwort: "Es geht dem Sammler doch wohl nur darum, möglichst rasch und risikoarm zu Geld für seine marode Firma zu kommen - und zwar zum Geld des Steuerzahlers." Anders sei der Hilferuf an das Land Niederösterreich und den Bund nicht zu erklären. Doch Franz stellt klar: "Eine Aushilfe des Staates in der Privatwirtschaft auf Steuerzahler-Kosten darf es nicht mehr geben!"

Für Franz ist ein Einspringen von Bund oder Land nicht in Ordnung, "schließlich kann die Sammlung kann auch am freien Markt veräußert werden." Ein öffentliches Interesse, dass die Sammlung in Österreich bleibt sei unbestritten, "Essls Sammlung ist außerordentlich und stellt einen Kunstschatz dar", so Franz. Würden die Essl-Kunstwerke daher vorerst nur in Österreich angeboten, stünden die Chancen gut, dass die Exponate auch im Land verbleiben. "Auf Zuruf kann der Staat jedenfalls nicht dafür einstehen. Weder in Zeiten des Hypo-Desasters noch sonst irgendwann", erklärt Franz.

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