Schieder zu Strache-Misstrauensantrag: Täter inszeniert sich als Ankläger!

Während Regierung Verantwortung für vernünftige Hypo-Lösung übernimmt, holt Strache zum verzweifelten Rundumschlag aus, um Schuld der FPÖ zu vertuschen

Wien (OTS/SK) - "Erneut inszeniert sich der Täter als Ankläger", kommentiert SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder den geplanten Misstrauensantrag von FPÖ-Obmann Strache gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Spindelegger. "Strache holt mit dem Misstrauensantrag zum verzweifelten Rundumschlag aus, um die Schuld von der FPÖ abzulenken. In Wahrheit weiß er nämlich genau, gegen wen tatsächlich Misstrauen angebracht ist: nämlich nur gegen die FPÖ selbst", so Schieder am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Während die Regierung Verantwortung übernommen habe, um das blaue Hypodebakel einer vernünftigen Lösung zuzuführen, sei eine Entschuldigung von FPÖ-Chef Strache noch immer ausständig, kritisiert Schieder. "Nicht nur, dass sich Strache nur halbherzig zur Schuld der FPÖ bekennt, er erdreistet sich auch noch, als Brandstifter den Löschkräften das Misstrauen auszusprechen", empört sich der SPÖ-Klubobmann.

Schieder erinnert daran, dass die FPÖ nicht nur Kärnten, sondern ganz Österreich das Hypo-Desaster eingebrockt habe. Erst die unter FPÖ-Landeshauptmann Haider eingegangenen Haftungen haben die Notverstaatlichung notwendig gemacht. Anstatt sich zu entschuldigen, fordere Strache nun die Pleite der Hypo und damit des Bundeslandes Kärnten ein. "Das schlägt dem Fass den Boden aus. Herr Strache, hören Sie endlich mit den peinlichen Rundumschlägen auf und tun sie das einzig Richtige: Entschuldigen Sie sich bei der österreichischen Bevölkerung für das FPÖ-Hypo-Debakel", fordert Schieder. (Schluss) bj/rp

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