Karmasin: "Familienbeihilfe in Zukunft monatlich auszahlen!"

Webauftritt www.bmfj.gv.at ab jetzt online, "Familien-Kompass" präsentiert

Wien (OTS) - Die heutige Beschlussfassung der Familienbeihilfe im Ministerrat nahm Familien- und Jugendministerin Dr. Sophie Karmasin zum Anlass, einen wichtigen Wunsch vieler Familien in die Realität umzusetzen: "Ich möchte, dass die Familienbeihilfe in Zukunft monatlich ausbezahlt wird. Auch die Rechnungen für Miete, Versicherungen und Strom müssen monatlich bezahlt werden, deswegen macht es Sinn auch die Familienbeihilfe am Monatsanfang auszubezahlen", erläutert die Familienministerin die Beweggründe für ihre Initiative. Auch im Zuge des Begutachtungsverfahrens hatten zahlreiche Familienorganisationen die Umstellung von zwei-monatlicher auf monatliche Auszahlung gefordert. Das Familienministerium wird in den kommenden Wochen Gespräche mit den für die Umsetzung benötigten Stellen führen um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Karmasin zeigte sich erfreut, dass der Ministerrat heute ihr Modell für die Erhöhung der Familienbeihilfe beschlossen hat: "Das Modell war mir deswegen so wichtig, weil wir damit einen Schritt in Richtung Wertsicherung der Familienbeihilfe gehen - das ist die erste Erhöhung seit 13 Jahren und ich möchte mit meinem Modell den Grundstein dafür legen, dass es auch über 2018 hinaus zu regelmäßigen Wertanpassungen der Familienbeihilfe kommt." Ab 1.7.2014 wird die Familienbeihilfe um 4% erhöht, es folgen Erhöhungen um 1,9% mit 1.1.2016 und weitere 1,9% ab dem 1.1.2018. Das Schulstartgeld und der Mehrkindzuschlag bleiben erhalten.

99 Tage nach ihrem Amtsantritt präsentierte Familien- und Jugendministerin Dr. Sophie Karmasin heute den neuen Außenauftritt ihres neu entstandenen Ministeriums. Das Logo, in Farbe Magenta, beinhaltet ein Icon eines verbundenen "f & j", dass an eine Umarmung eines Kindes erinnert und für den Zusammenhalt in einer Familie steht. "Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit ist auch symbolisch gemeint. Viele Kompetenzen unserer Themenfelder sind auf Landesebene. Wir sehen die Bundesländer als Partner mit denen wir gemeinsam das Beste für die Familien und für die Jugendlichen in diesem Land umsetzen wollen", betont die Familien- und Jugendministerin, die derzeit auf Tour durch alle Bundesländer ist, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen auf Landesebene Gespräche zu führen.

Auch die Bezeichnung "Bundesministerium für Familien" statt für "Familie" ist Karmasin ein Anliegen, und sie erklärt: "Wir sind das Ministerium für alle Familien. Die klassische Vater-Mutter-Kind Familie ist da genauso gemeint, wie eine Patchwork-Familie, eine Regenbogen-Familie oder alleinerziehende Mütter und Väter."

Online ging heute der neue Webauftritt www.bmfj.gv.at der völlig neu gestaltet wurde: "Bei der Homepage war es uns wichtig den Servicecharakter herauszustreichen. Das ist keine Plattform nur für Funktionäre von Familien- und Jugendorganisationen. Unsere "user" sollen Familien und Jugendliche sein, die Information brauchen" erklärt Karmasin die auch eine neue Leitbroschüre ihres Ministeriums der Öffentlichkeit präsentierte. Im "Familienkompass" sind alle relevanten Informationen für Familien mit Kindern zusammengefasst. Diese neue Broschüre kann auf www.bmfj.gv.at heruntergeladen oder bestellt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecher der Bundesministerin
Sven Pöllauer, M.A.
0664/3209688
sven.poellauer@bmfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MFJ0001