Mitterlehner: Reform der Studienbeihilfe bringt spürbare Erleichterungen für Studierende

Novelle hilft besonders Studierenden mit Kindern und fördert Mobilität im Ausland - Mögliche Einbußen abgewendet

Wien (OTS/BMWFW) - Im Anschluss an den heutigen Ministerrat hat Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Pressefoyer die Novelle der Studienbeihilfe präsentiert. "Wir nehmen diese Novelle zum Anlass, um konkrete Verbesserungen und spürbare Erleichterungen für die betroffenen Studierenden zu ermöglichen", sagte Mitterlehner. Mit dieser raschen Gesetzesänderung werden zudem mögliche Kürzungen für Studierende unter 24 Jahren verhindert, die durch die Änderung der Familienbeihilfe gedroht hätten. Der vorliegende Entwurf sieht daher eine statische Verweisung auf das Familienlastenausgleichsgesetz in der Fassung vor der Erhöhung vor.

Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Erhöhung des Zuschlages pro zu betreuendem Kind von 60 auf 100 Euro und eine Erhöhung der Einkommensgrenze für Ehepartner von 3.700 auf 8.400 Euro vor. Angehoben und vereinheitlicht wird auch die Altersgrenze für Studierende mit Kind(ern) auf einheitlich 35 Jahre bei Studienbeginn. Verbessert werden auch die Förderbedingungen für Studierende, die Geschwister haben. Die Anhebung der Absetzbeträge verringert das zu berücksichtigende Einkommen der Eltern und erhöht damit die Studienbeihilfe.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt der Entwurf bei der Internationalisierung der Studienförderung, indem die Förderbedingungen für Mobilitätsstipendien und Beihilfen für Auslandsstudien verbessert werden, wie auch bei der Verlängerung der Frist für den Beginn eines Master-Studiums nach erfolgreichem Bachelor-Studienabschluss. "Das kommt vor allem berufstätigen Studierenden zugute", betont Mitterlehner. So werden künftig auch Auslandsaufenthalte ab einem Monat unterstützt. "Die Förderung von Auslandsaufenthalten ist ein wichtiges Ziel für uns, und daher wollen wir auch in den Leistungsvereinbarungen entsprechende Möglichkeiten schaffen", so Mitterlehner und abschließend: "Natürlich kann man im Bereich der Studienförderung immer noch mehr Verbesserungen durchführen, aber wir setzen jetzt gezielte und wirkungsvolle Maßnahmen, von denen vor allem Studierende mit vergleichsweise sozial schwachem Hintergrund profitieren werden."

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Felix Lamezan-Salins, B.A.
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 711 00-5128 / mobil: +43 664 88 69 23 07
felix.lamezan-salins@bmwfw.gv.at
www.bmwfw.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0002