Staatsoberhäupter von USA, Griechenland und England beim Papst

Bei Gesprächen sowohl mit Barack Obama als auch mit Karolos Papoulias wird es nicht zuletzt auch um Wirtschaftskrise und Flüchtlingsproblem gehen

Vatikanstadt, 25.03.14 (KAP) Die Staatsoberhäupter der USA, Griechenlands und Großbritanniens besuchen innerhalb der kommenden Tage den Papst. Am Donnerstag, 27. März, empfängt Franziskus US-Präsident Barack Obama. Der griechische Präsident Karolos Papoulias ist für Freitag, 28. März angesagt. Am 3. April schließlich kommt Königin Elizabeth II. in den Vatikan.

Beim Obama-Besuch sollen Fragen zu Entwicklung, Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechten Themen sein. Es dürfte um den Dialog zwischen Religionen und Kulturen, um die globale Finanz- und Wirtschaftskrise samt ihren ethischen Implikationen gehen. Sicher werden aber auch die regionalen Krisenherde - Ukraine, Syrien und Afrika - zur Sprache kommen.

Absehbar scheint, dass Obama den Papst zu einem Besuch in die USA einlädt. Der Weltfamilientag von 22. bis 27. September 2015 in Philadelphia wäre für Franziskus ein geeigneter Anlass für einen erneuten Transatlantik-Flug. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, stahl soeben dem demokratischen Präsidenten etwas die Schau, indem er den Papst auch zu einer Rede vor dem Kongress einlud.

Beim zweiten Besuch dieser Woche, dem des griechischen Präsidenten Karolos Papoulias, dürften ebenfalls die aktuellen Krisenherde eine zentrale Rolle spielen. Möglicherweise wird es auch um die Finanz-und Bankenkrise gehen, die in Griechenland ähnlich dramatische Folgen hatte wie einige Jahre zuvor in Argentinien. Schließlich wird das Flüchtlingsproblem, von den Griechenland so wie Lampedusa und Malta stark betroffen ist, eine Rolle spielen.

Medial mehr Aufmerksamkeit wird mit Sicherheit der Besuch von Königin Elizabeth finden. Mit Ausnahme von Papst Paul VI. und Johannes Paul I. traf sie mit allen Kirchenoberhäuptern zusammen, entweder in Rom oder in England. Die Begegnungen der britischen Königin mit den Päpsten verliefen alle in herzlichem Einvernehmen, getragen von gegenseitigem Respekt.

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