FP-Seidl: Die Zahl der Mindestsicherungsbezieher in Wien steigt weiter

Maßnahmen sind dringend gefordert

Wien (OTS/fpd) - "Unter Rot-Grün wächst in Wien die Armut!" Dass dieser Satz leider traurige Realität ist, sehen wir an den Zahlen jener, die Mindestsicherung beziehen müssen, berichtet der Sozialsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl. Die Zahlen für 2013 liegen zwar leider noch nicht vor, trotzdem musste die Sozialstadträtin Mag. Sonja Wehsely im heutigen Landtag in einer Anfragebeantwortung zugeben, dass es nicht gut aussieht. Es steht zu befürchten, dass es mittlerweile an die 200.000 Mindestsicherungsbezieher sind. Vor allem Alleinerzieher sind vermehrt betroffen.

Auch Kinderarmut spielt in Wien mittlerweile eine große Rolle. Die Betroffenen sind sozial benachteiligt, die Chancen für einen erfolgreichen Start ins Leben sind von Haus aus gemindert. Armut bedeutet ev. eine kalte Wohnung, keine Kindergeburtstage, keine Möglichkeit für Vereinszugehörigkeiten wie beispielsweise bei einem Fußballverein. Die Teilnahme am sozialen Leben wird folglich deutlich erschwert.

Zudem wird oft ein schlechterer Gesundheitszustand durch falsche und mangelhafte Ernährung beobachtet, weil ungesunde Lebensmittel einfach billiger sind. Medizinische Notwendigkeiten, wie etwa Brillen, fehlen häufig, weil es sich die Familien, die Mindestsicherung beziehen einfach nicht leisten können. Chronisch kranke Kinder werden in Zukunft chronisch kranke Erwachsene und verursachen dann natürlich enorme Kosten (etwa durch lange Krankenstände, Arbeitslosigkeit usw.). "Dieser Umstand scheint den Verantwortlichen von Rot und Grün in Wien aber herzlich egal zu sein", sagt Seidl, "denn anders ist es nicht zu erklären, dass die Verantwortlichen noch immer keine einzige geeignete Maßnahme präsentiert haben, wie man das Problem der ausufernden Armut und der steigenden Anzahl der Mindestsicherungsbezieher in Wien bekämpfen kann."

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