FP-Strache: Polizeidienststellenschließungen als gutes Geschäft?

Liegenschaften werden bereits zum Kauf angeboten

Wien (OTS/fpd) - Die Gerüchteküche brodelt schon länger, nun verdichten sich allerdings die Anzeichen, dass hinter den Polizeidienstpostenschließungen mehr steckt, als der fadenscheinige Grund, mehr Polizisten auf die Straße zu bringen. Es sollen, so heißt es, die Liegenschaften, die im Besitz der Stadt Wien bzw. der BIG sind, gewinnbringend veräußert werden. Auf der Website der "ARE -Austrian Real Estate Development", eine Immobilienfirma, die im Eigentum der BIG steht, wird bereits die Liegenschaft angeboten, auf der sich die zu schließende Polizeidiensthundeinspektion Schüttelstraße befindet.

"Allein die Schließungen der PI sind schon ein Skandal, dass daraus nun noch zusätzlich Kapital geschlagen wird, während die Wienerinnen und Wiener immer weniger Anlaufstellen bei der Polizei haben, schlägt dem Fass den Boden aus", ist der freiheitliche Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache empört. "75 Prozent aller Polizeidiensthundeinspektionen werden geschlossen, die Anfahrt von der letzten verbleibenden in Wien Strebersdorf verlängert sich für Diensthunde wie Polizisten um ein Vielfaches und die Stadt macht damit noch Geld? Das ist eine Frechheit sondergleichen", sagt Strache. Der Verdacht, dass hinter den Postenschließungen beinhartes Kalkül steckt, liegt nahe. "Vielleicht findet sich hier der Grund, warum Bürgermeister Häupl beinahe kommentarlos die Schließungen hingenommen hat. Schließlich wird so nicht wenig Geld in die ohnehin leere Stadtkasse gespült", schließt Strache. (Schluss)

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