Industrie: Kostenneutrale Lösung bei Grunderwerbsteuer essentiell für Standort

IV-GS Neumayer: Wichtiges Signal gegen weitere Steuern - Schmerzgrenze bei Belastungen längst erreicht - Vermögensteuern kosten Arbeitsplätze

Wien (OTS/PdI) - "Angesichts des jüngsten Steuerpakets ist die nunmehrige kostenneutrale Lösung bei der Grunderwerbsteuer ein gutes und richtiges Signal gegen weitere Belastungen", so Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) heute, Dienstag, zu dem in Begutachtung gegangenen Ministerialentwurf des Bundesministers für Finanzen. Neue Bestimmungen nach Vorbild der Grundbucheintragungsgebühr sorgen dafür, dass Grundstücksübertragungen innerhalb eines erweiterten Familienkreises ab Juni nicht höher besteuert werden. "Die Wertermittlungsregelung berücksichtigt damit den Spruch des Verfassungsgerichtshofes. Hinzu kommt, dass sie durch die grundsätzliche Anknüpfung an den Verkehrswert auch in der Praxis leicht anwendbar ist", so Neumayer.

"Die vorgesehenen Begünstigungen für Erbschaften und Schenkungen, aber auch für entgeltliche Grundstücksübertragungen im erweiterten Familienkreis sind wichtig", betonte Neumayer. Besonders begrüße die Industrie zudem, dass es bei einer Übertragung aller Anteile an einer Kapitalgesellschaft und bei betrieblichen Umstrukturierungen zu keiner höheren Grunderwerbsteuerbelastung kommt. "Es ist der Industrie ein besonderes Anliegen, dass betrieblich notwendige und sinnvolle Umgründungen nicht durch eine hohe Grunderwerbsteuerbelastung verhindert werden."

Grundsätzlich sei die Schmerzgrenze bezüglich weiterer Steuerbelastungen längst erreicht. Die Industrie warne in diesem Zusammenhang zum wiederholten Mal vor einer Vermögenssubstanzbesteuerung. "Vermögensteuern entziehen Kapital aus Unternehmen und schwächen die Eigenkapitalstruktur der Betriebe. Sie sind ein Hemmschuh für Investitionen, begünstigen Kapitalflucht ins Ausland und wirken daher wie eine Wachstumsbremse. Vermögensteuern sind und bleiben eine massive Gefahr für heimische Arbeitsplätze", so der IV-Generalsekretär.

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