VP-Dworak ad Klimt-Villa: Erschreckende Ignoranz von Rot-Grün

Wien (OTS) - "Dieses Plandokument ignoriert die Wünsche des Bezirks und spielt mit dem kulturellen Erbe unserer Stadt. Die Wortmeldung von Kollegen Maresch, dass mögliche Veränderungen im Ausschuss anzubringen sind, ist durchaus sehr gewagt und ein reines Ablenkungsmanöver. Denn wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist die Kompromissbereitschaft von Rot-Grün durchaus enden wollend", so ÖVP Wien Planungssprecher und Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing, Gemeinderat Bernhard Dworak zum gestrigen rot-grünen Beschluss des Plandokumentes 8016 im Wiener Gemeinderat.

"Bei diesem Plandokument geht es um Veränderungen der Widmungen im sensiblen Gebiet des 13. Bezirks in Ober- und Unter St.Veit. Auch wenn manche Forderungen, wie die Unterschutzstellung des Ensembles Hietzinger Hauptstraße 100-102 erfüllt wurden, sind trotzdem eine ganze Reihe von Wünschen der Hietzinger Bezirksvertretung übergangen worden", so Dworak weiter.

Bei den Objekten Auhofstraße 45 und 43 wurde die geforderte Bestandswidmung nicht durchgeführt. Weiters wurde vom Bezirk die Forderung erhoben die Objekte Bossigasse 16 + 18 als Schutzzone auszuweiten. Hier wurde von der MA 21 mitgeteilt, dass erst ab 3 zusammenhängenden Objekten eine Schutzzone möglich sein soll.

"Vor allem die Ignoranz seitens Rot und Grün in Bezug auf die Klimt-Villa ist erschreckend. Obwohl sich der Bezirk und der Verein Gedenktstätte Gustav Klimt für eine Bestandswidmung der Nebengebäude auf 4,5 Meter aussprachen, soll hier weiterhin die Möglichkeit bestehen eine Aufstockung der Nebengebäude des Areals auf 10,5 Meter (Bauklasse II) vorzusehen", so Dworak abschließend.

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