- 24.03.2014, 13:30:05
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FPÖ-Kitzmüller an Sebastian Kurz: Nehmen Sie sich der Altösterreicher in der Ukraine an!
Arsenij Jazenjuk muss Minderheiten anerkennen
Utl.: Arsenij Jazenjuk muss Minderheiten anerkennen =
Wien (OTS) - Die Ukraine ist in aller Munde. Doch dem Schicksal der
mindestens 33.000 Altösterreicher im Land wird in Österreich kaum
Beachtung geschenkt. "Hier muss Sebastian Kurz aktiv werden. Ich
erwarte mir, dass er die Probleme der altösterreichischen Minderheit
national und auf europäischer Ebene und gegenüber den Vertretern der
Ukraine anspricht", fordert die FPÖ-Nationalratsabgeordnete und
Vertriebenensprecherin, Anneliese Kitzmüller.
Wladimir Leysle steht dem "Rat der Deutschen in der Ukraine" vor. Er
bestätigt, dass in der Ukraine seit der Unabhängigkeit von Russland
die Rechte der deutschsprachigen Gruppe und anderer Minderheiten
nicht durchgesetzt wurden: "Seit der Unabhängigkeit der Ukraine bis
heute ist die Frage der Wiederherstellung der Rechte der verfolgten
Völker, einschließlich der Deutschen, nicht entschieden.""Der Ausgang
des Krim-Referendums veranschaulicht, dass die Ukraine nicht gerade
ein Paradies für Minderheiten war und ist", kritisiert Anneliese
Kitzmüller.
"Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk sollte nicht bloß um europäische
Unterstützung bitten. Die selbsternannte ukrainische Regierung sollte
zeigen, dass sie im Umgang mit Minderheiten europäische Standards
erfüllt. Es kann nicht sein, dass ein Staat unterstützt wird, der
seinerseits Menschengruppen unterdrückt und von der Partizipation
weitgehend ausschließt", formuliert Kitzmüller einen klaren
Standpunkt. "Ich erwarte mit auch von Außenminister Sebastian Kurz,
endlich die Interessen der Altösterreicher zu thematisieren und
konkret zu vertreten", schließt Kitzmüller.
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