Nach Kritik der AKNÖ: Pendlerrechner wird geändert

Finanzministerium reagiert auf Protest von AKNÖ-Präsident Wieser

Wien (OTS/AKNÖ) - Der Pendlerrechner wird nun nach massiver Kritik der NÖ Arbeiterkammer geändert. "Nun hat das Chaos ein Ende, PendlerInnen erhalten bald wieder den Betrag, der ihnen zusteht", freut sich AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Laut Angaben des Finanzministeriums wird der Pendlerrechner binnen zwei Monaten geändert. Der überarbeitete Rechner beseitigt Schwachstellen: z.B. soll es künftig keine künstlich verkürzten Wegstrecken mehr geben. Die AKNÖ veröffentlichte zuletzt Fallbeispiele, bei denen für PendlerInnen nicht die längere Öffi-Variante berechnet wurde sondern eine kürzere PKW-Variante, obwohl gar kein PKW benutzt wird. "Die Änderungen bringen hoffentlich wieder eine richtige und geordnete Abwicklung wie in früheren Papierzeiten. PendlerInnen fallen dann nicht mehr um ihr Geld um", so der AKNÖ-Präsident. Generell erneuert AKNÖ-Präsident Wieser die Forderung nach einer grundsätzlichen Änderung der Pendlerförderung, bei der Geringverdiener nicht benachteiligt werden.

In den vergangenen Wochen sind zahlreiche Beschwerden bei den AKNÖ-SteuerexpertInnen eingegangen: Aufgrund falscher Kilometerberechnungen und teils abenteuerlicher Wegstrecken, die als Basis für die Pendlerpauschale herangezogen wurden, entging den PendlerInnen Geld, auf das sie eigentlich Anspruch hätten. "Da ging es nicht mehr um eine Kleinigkeit. Wir sprechen hier von mehreren hundert Euro, die so vielen PendlerInnen vorenthalten wurden", sagt Wieser. Schon in der Begutachtungsphase der Verordnung hatte die Arbeiterkammer auf die Fehleranfälligkeit hingewiesen, trotzdem ging der Pendlerrechner online.

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