Mitterlehner: Europäisches Know-how stärkt Forschungsstandort Österreich

Wissenschafts- und Forschungsminister eröffnet erste Sitzung des ERA-Council - Beratungsgremium unter Führung von Helga Nowotny soll neue Potenziale des Forschungsraumes aufzeigen

Wien (OTS/BMWFW) - Mit dem ersten Arbeitstreffen in Wien hat das ERA-Council Forum Austria (European Research Area) am Freitag auch offiziell seine Arbeit aufgenommen. Dieses neue Beratungsgremium, das von Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner initiiert wurde und von der ehemaligen Präsidentin des Europäischen Forschungsrates (ERC), Helga Nowotny, geleitet wird, soll die Stärken und Zukunftschancen des österreichischen Forschungsraumes insbesondere im internationalen Kontext analysieren.

"Wir wollen einerseits von europäischen Programmen wie Horizon 2020 bestmöglich profitieren, andererseits wollen wir auch zukünftige Innovationspotentiale in Österreich heben. Die langjährige internationale Erfahrung dieses Expertengremiums ist eine wichtige Unterstützung für die Weiterentwicklung des Forschungsstandortes Österreich", sagt Mitterlehner.

Weitere Mitglieder neben Prof. Helga Nowotny sind Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren), Dr. Reinhilde Veugelers (Professorin für International Business Economics & Strategy, Universität Leuven, Belgien), Dr. Jana Kolar (Morana RTD, Slowenien), sowie Dr. Hermann Hauser (Risikokapitalgeber für junge Unternehmen, Mitgründer von Amadeus Capital Partners,). Die Amtszeit des ERA Council beträgt drei Jahre (2014 - 2016).

Beim heutigen Treffen wurde unter anderem über das Arbeitsprogramm des ERA-Council für die nächsten zwei Jahre gesprochen. In einer ersten Phase sollen die speziellen Stärken Österreichs im Rahmen des EU-Forschungsprogrammes "Horizon 2020" ausgelotet werden. Die Ergebnisse sollen in die Schwerpunktbildung des Ressorts einfließen. Die Datenbasis für diese Analyse liefert die FFG, die ab Juli 2014 das quantitative FTI-Monitoring der Österreichischen Beteiligung an Horizon 2020 übernimmt. Das ERA-Council wird aber auch internationale Best practice Beispiele im Bereich der Sektordurchlässigkeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, akademischer Karrierewege und mögliche künftige Entwicklungsmöglichkeiten der heimischen Forschungslandschaft im europäischen Kontext analysieren, um Verbesserungsmöglichkeiten im österreichischen Innovationssystem auszuloten.

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