Schanigärten - SP-Stepp: Ganzjährige Aufrechterhaltung der Schanigärten nicht sinnvoll

Wien (OTS/SPW-K) - "Der erste Wiener Gemeindebezirk zählt 600 Schanigärten - und damit die meisten in ganz Wien. Zahlreiche Punkte sprechen für die Beibehaltung der Wintersperre und gegen einen ganzjährigen Betrieb der Schanigärten. Dass es hier noch zahlreiche Fragen zu klären gibt, sollte auch dem Koalitionspartner und der Wiener ÖVP bewusst sein", kommentierte die stellvertretende Bezirksvorsteherin im 1. Bezirk, SPÖ-Politikerin Daniela Stepp, die Idee Schanigärten ganzjährig zu betreiben.

"Natürlich haben wir den verstärkten Wunsch von Gastronomen registriert, auch in den Wintermonaten öffentliche Flächen als Gastgarten betreiben zu dürfen. Aus Rücksicht auf die Anrainer in Bezug auf Lärmbelästigung, aber auch aus Reinigungs-, Energie- und Sicherheitsgründen durch den Betrieb von Heizstrahlern, sieht man davon ab", erklärte Daniela Stepp.

Stepp weiter: "Wir sehen aktuell keinen Handlungsbedarf für Anpassungen. Das Gesetz wurde erst im Herbst 2012 novelliert. Im Zuge der Gesetzesänderung wurden nicht nur die anfallenden Gebühren neu geregelt, sondern auch die Schanigartensaison von Mitte auf Ende November verlängert. Auch wenn das schöne Wetter und die Schanigärten herrlich sind, darf man sich nicht vom aktuellen Wetter leiten lassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass jeder Winter so mild wie der jetzige wird. Bereits jetzt kommen in den kühleren Monaten Heizstrahler zum Einsatz. Das würde sich im Winter noch wesentlich intensivieren. Dabei handelt es sich nicht nur um eine unglaubliche Energieverschwendung, sondern auch um eine Schädigung des Klimas."

"Die einzelnen Interessen müssen sachlich abgewogen werden. Immerhin geht es darum, dass wesentliche Teile des öffentlichen Raums für kommerzielle Zwecke reserviert werden. In den Wintermonaten wird es aufgrund der Wetterlage nur bedingt möglich sein, den Schanigarten offen zu halten. In der übrigen Zeit wird das ganze Equipment verschlossen im öffentlichen Raum stehen und den Platz blockieren. Da sage ich deutlich, dass ich nicht bereit bin, den uns allen zugänglichen Bereich in diesem Ausmaß einzuschränken. Wenn es jedoch darum geht, mehr Sitzgelegenheiten zu schaffen, freue ich mich über jede Unterstützung bei der Schaffung von konsumzwangfreien Bereichen", erteilte SP-Stepp Vassilakous Forderung eine Absage.

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