Hochrangige Konferenz zu europäischen Pharmathemen in Wien

Wien (OTS) - Mehr als 2.500 Experten aus 50 Ländern aus Industrie, Forschung, Behörden, europäischer Kommission und Aufsichtsbehörden diskutieren über aktuelle internationale pharmarelevante Gesetzgebung.

Die dreitägige Veranstaltung unter dem Titel "Viele Perspektiven -eine Vision: bessere medizinische Versorgung für Patienten" wird in mehr als 100 Workshops und 16 Themenkreisen zukunftsorientierte Modelle diskutieren. Im Zentrum stehen dabei der ehealth action plan 2012-2020 der Europäischen Kommission und die Gestaltung nachhaltiger Gesundheitssysteme. Das "26th Annual Euro Meeting 2014" findet vom 25. bis 27. März im Austria Center Vienna statt. Gastgeber ist DIA, das globale Forum für therapeutische Innovation und regulatorische Aspekte der Wissenschaft.

Im Zuge der Konferenz wird global über regulatorische Neuerungen etwa in den Bereichen Zulassung, Arzneimittelüberwachung und klinische Forschung sowie über die Neuausrichtung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA informiert. Weiters zeigen über 170 Aussteller ihre Forschungsprojekte.

"Dass dieses Meeting in Wien stattfindet, gibt uns die Chance, wesentliche Impulse für die heimische Forschungslandschaft und damit für Österreich als Forschungsstandort zu initiieren", sagt Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig. Dazu wird es am 25.3. um 11 Uhr eine eigene Expertendiskussion unter dem Titel "Wie attraktiv ist Österreich für Forschung und Entwicklung" geben. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Heinrich Klech (MedUni Wien) werden neben Dr. Jan Oliver Huber Dipl.-Ing. Karl-Heinz Hofbauer (Baxter), Univ. Prof. Dr. Christoph Male, Prof. Dr. Markus Müller (beide MedUni Wien), DI Dr. Christa Wirthumer-Hoche (AGES Medizinmarktaufsicht) und Dr. Jörg Windisch (Sandoz) sprechen.

2013 wurden in Österreich knapp 8,96 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Der Großteil davon, nämlich 43,9 Prozent, kommt von Unternehmen. 40,4 Prozent trägt der öffentliche Sektor bei, 15,2 Prozent ausländische Investoren. Die Forschungsquote lag im Jahr 2013 in Österreich bei 2,81 Prozent des BIP. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 3,76 Prozent gehoben werden. "Davon profitieren letztendlich auch die Patientinnen und Patienten, wenn innovative und hochqualitative Arzneimittel entwickelt und für sie verfügbar gemacht werden", sagt Huber. Um den Forschungsstandort Österreich zu stärken, seien eine neue Bildungspolitik, attraktive Forschungsförderung und natürlich auch entsprechend förderliche Steuergesetze sowie zeitgemäße Regelungen im Aufenthaltsgesetz notwendig, so Huber.

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Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand März 2014), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000 Beschäftigte.

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