FA-Rösch: Kaske provoziert Wahlanfechtung der AK-Wahl

AK-Wahlrecht muss reformiert und roter Missbrauch bekämpft werden

Wien (OTS) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) deckten zahlreiche Missstände im Zuge der Wiener Arbeiterkammerwahl auf. So gab es Wahlkabinen, wo man den Wählern direkt über die Schultern schauen konnte, ob das Kreuzerl eh auch bei der FSG gemacht werde. In Wahllokalen wurden Stadtpläne mit dem Spitzenkandidaten der roten Fraktion verteilt, was einer klaren Wählerbeeinflussung gleich komme. FA-Bundesobmann Bernhard Rösch: "Kaske provoziert regelrecht eine Wahlanfechtung. Anstatt in der Ukraine hätte es Wahlbeobachter bei uns in Wien gebraucht! Das beste wäre gewesen, er hätte seine roten Stadtpläne eingestampft."

Zu Recht haben die FA Kaske bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. "Die Roten haben mit Millionen an öffentlichen Geldern einen Wahlkampf zugunsten ihrer Fraktion betrieben. Eine Sauerei der Sonderklasse", so Rösch. Außerdem fordert der FA-Obmann einmal mehr eine Reform der AK-Wahlen. "Ich durfte übrigens in meinem Betrieb, wo ich sogar Zentralbetriebsratsvorsitzender bin, nicht wählen gehen. Beim Briefwahlsystem kann nicht sichergestellt werden, ob die Stimme auch von jenem Wähler durchgeführt wurde, der die Wahlkarte bekommen hat.

Bei den diversen Wahlen in den Betrieben wiederum wird gemäß einer DDR-Diktion den Wählern über die Schulter geschaut. Besser wäre es, es gäbe wie bei den Nationalrats- oder Landtagswahlen einen Tag und öffentliche Sprengel, wo echte Kontrolle sichergestellt werden kann. Ein System, das wahrscheinlich sogar weniger Kosten verursachen würde", so Rösch.

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