Bayr zu den Int. Tagen des Waldes, des Wassers und des Wetters: "Ökosysteme durch unverantwortliches Wirtschaften nicht zerstören"

Österreichische Unternehmen dürfen auch im Ausland die Umwelt nicht zerstören

Wien (OTS/SK) - "Durch rücksichtsloses Wirtschaften tragen Unternehmen direkt und indirekt immer wieder zur Umweltzerstörung bei", kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der Internationalen Tage des Waldes(21. März), des Wassers (22. März) und des Wetters (23. März). Das Megastaudammprojekt Belo Monte in Brasilien sei ein gutes Beispiel für den Zusammenhang dieser Tage: "Durch das gigantische Staudammprojekt soll durch Wasserkraft vermeintlich klimaschonende Energie erzeugt werden. Doch die großflächige Abholzung der Wälder, die Umsiedelung von 20.000 bis 40.000 Menschen und die weitläufige Umweltzerstörung sind gravierend", kritisiert Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die negativen Auswirkungen des Vorhabens. ****

Das österreichische Unternehmen Andritz Hydro etwa hat Lieferverträge sowohl für das Megastaudammprojekt Belo Monte als auch für den geplanten Xayaburi-Staudamm am Mekong in Laos. "Beide Projekte sind gesellschaftlich unverantwortlich, weil sie zigtausende Menschen von deren Lebensraum vertreiben und die ökosozialen Folgen der beiden Vorhaben bisher nicht abzuschätzen sind", kritisiert Bayr die Projekte und die Beteiligung von Andritz Hydro. Eine große Herausforderung für die kommenden Jahre sei es, "österreichische Unternehmen sowie alle Unternehmen der EU zu verpflichten, internationale Standards zum Schutz der Umwelt und Menschenrechte einzuhalten", betont Bayr. (Schluss) bj

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