Weltwassertag - Weidenholzer/Blecha: Wasserversorgung muss gesichert in öffentlicher Hand bleiben

Reaktion der EU-Kommission auf Bürger-Initiative "right2water" zeigt erneut: Wir brauchen ein besseres, ein sozialeres Europa

Wien (OTS/SK) - "Wasser ist ein Menschenrecht. Die Wasserversorgung muss gesichert in öffentlicher Hand bleiben, das Grundrecht auf qualitativ hochwertiges Wasser muss endlich auch gesetzlich verankert werden!". Das betonen Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und Prof. Josef Weidenholzer, Abgeordneter zum Europäischen Parlament und Senioren-Kandidat für die EU-Wahl anlässlich des Weltwassertages am 22. März. "Fast 2 Millionen EuropäerInnen haben die Bürgerinitiative 'rigt2water' für eine gesetzliche Verankerung des Rechts auf Wasser unterschrieben. Dass die konservativ geführte EU-Kommission dieser Forderung nun nicht nachkommt, zeigt, dass ein Richtungswechsel in Europa stattfinden muss. Europa braucht eine Politik, die die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stellt, die die öffentliche Daseinsvorsorge vor Privatisierung schützt! Europa brauche eine neue, eine bessere, eine sozialere Politik", stellen Blecha und Weidenholzer unisono klar. ****

"Wir wollen ein besseres, ein sozialeres Europa! Die aktuelle europäische Politik der Neoliberalen und Konservativen mit ihrem 'Privatisierungswahn' ist der falsche Weg, sie bringt Verschlechterungen und Nachteile für Europas Bürgerinnen und Bürger. Dr. Weidenholzer, unser 'sozialer Professor' ist ein streitbarer Kämpfer für ein soziales Europa und ein starker Vertreter der älteren Generation im Europäischen Parlament. Es war unser Joe Weidenholzer, der im Jahr 2013 durchgesetzt hat, dass die Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand bleibt, dass unser Wasser nicht privatisiert und damit dem freien Kapitalmarkt ausgeliefert wird", so Blecha.

Weidenholzer: Weiter für die Sicherung von Wasser als Menschenrecht kämpfen

Josef Weidenholzer stellt klar, dass "wir uns von der ablehnenden Haltung der konservativ geführten EU-Kommission sicher nicht entmutigen lassen werden!" Er werde - gemeinsam mit den europäischen SozialdemokratInnen und den BürgerInnen Europas weiter mit voller Kraft für die Sicherung von Wasser als Menschenrecht kämpfen! Die Vorgehensweise der EU-Kommission, die sich damit erneut über die Wünsche der Bürger hinwegsetzt, zeigt wieder einmal, so Weidenholzer, dass es einen Sozialdemokraten an der Spitze der EU-Kommission braucht.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai haben die Österreicherinnen und Österreicher die Chance diesen Wechsel zu wählen und damit den ersten Schritt in Richtung eines besseren Europas zu setzen: "Wir brauchen eine Politik in Europa, die für die Bürger arbeitet und nicht über ihre Köpfe hinweg entscheidet! Wir brauchen ein Europa, das Sozialsysteme und Gesundheitssysteme schützt und ausbaut, das Arbeit und Ausbildung schafft, das die Daseinsvorsorge sichert. Wir brauchen ein besseres, ein sozialeres, ein sozialdemokratisches Europa! Deshalb engagiert sich der Pensionistenverband im EU-Wahlkampf", unterstreicht PVÖ-Präsident Blecha abschließend. (Schluss)up

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