Gimborn: In diesem Land ist alles abgekartet

Schüler schreien nach gerechtem System, nach Hilfe bei Legasthenie und bei der Zentralmatura

St. Pölten (OTS) - "Es ist zu begrüßen, dass nun endlich weniger Bürokratie im Bildungsbereich Einzug nimmt und man sich hoffentlich auf die wesentlichen Dinge beginnt zu zubewegen", sagte gestern am abend die Abgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Gabriele Von Gimborn, in der Debatte des NÖ Landtages zum Tagesordnungspunkt "Bildung -NÖ Modellregionen".

Gimborn weiter: "Um Bildung wird gestritten, wie um des Kaisers Bart. Pisa hin, Pisa her, Datenlecks, neue Mittelschulen, Modellregionen, aber die wirklich tragende Thematik, wird nicht angegangen. Es werden auf dem Rücken der Schüler hunderte von Versuchen in Versuchsschulen angestellt, als ob diese Kinder Versuchskaninchen wären, die man der Schlange zum Fraß vorwirft. Mit dem Ergebnis, dass alles nicht fruchtet."

Gimborn zeigte deutlich die Hilfeschrei der Schüler auf: "Wir bekommen von Schülern Hilfeschrei nach einem gerechten System, Hilfeschreie nach Klärung des leidlichen Themas Zentralmatura, Hilfeschreie zu dem Thema Legasthenie usw....". Besonders erbost zeigte sich die Abgeordnete des Team Stronach für NÖ, dass man ihren Antrag auf einen Unterausschuss zum Thema Bildung mit der Stimmenmehrheit verwehrt hat: "Welche Ignoranz herrscht denn hier in diesem Landtag denn?"

Qualität der Lehrer ist Ursache für viele Probleme

"Hier in diesem Land, ist alles abgekartet", beklagte Gimborn, "Lehrer, die nicht in den Lehrberuf gehören, werden aus parteipolitischen Gründen und Freunderlwirtschaft auf ihren Posten behalten und wer leidet darunter - die Schüler. Und solche Lehrer brauchen wir nicht. Wir brauchen engagierte Lehrer, mit Fachwissen und Begeisterung. Egal welche Studien sie sich ansehen, es liegt nicht an der Schulform, sondern an der Qualität der Lehrer."

Besonders verwundert zeigte sich Gimborn über ein Zitat des zuständigen Dekans an der Uni Wien, Univ. Prof. Dr. Konrad Liessmann, der da sagte: " .... gesetzlich fixierte, Aufnahmetests für das Lehramtsstudium der Lehrerbildung neu bewusst und absichtlich so gestaltet sein werden, dass alle BewerberInnen durchkommen werden."

Abschließend erinnerte Gimborn nochmals daran, dass unser Schulsystem derzeit 15 Jährige entlässt, von denen 28% nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen können!

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