Bezirksmuseen-Tag 2014: Rückblick auf Vorkriegszeit

Wien (OTS) - Wiens ehrenamtliche Bezirkshistoriker erhoffen für den "Tag der Wiener Bezirksmuseen" am Sonntag, 23. März, einen starken Besucherzustrom. Im Zentrum der heurigen Veranstaltung steht das Thema "Wien 1914 - Das Ende einer Ära". Besuchen kann man alle Bezirksmuseen am Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Zutritt ist immerzu kostenlos. Auf Schautafeln (Bildermaterial, Kommentare) und in Ausstellungen behandeln die Museumsleute die Vorkriegsjahre und den Ersten Weltkrieg. Zusatzprogramme in den Bezirken, vom Vortrag bis zum Konzert, runden den Rückblick ab. Einstmalige Entwicklungen im 20. Bezirk hat das Bezirksmuseum Brigittenau (20., Dresdner Straße 79) in der Doku "Bezirk im Aufbruch, Welt im Umbruch (Die Brigittenau von 1900 bis 1914)" festgehalten. Vom "Brigitta-Spital" bis zum Männerheim in der Meldemannstraße reichen die Reminiszenzen.

Mit einer Ausstellung feiern die Museumsleute das Jubiläum "20 Jahre Bezirksmuseum in der Dresdner Straße". Erinnerungen von Alt-Bezirksvorsteher Karl Lacina, ein Vortrag von Rudolf Kropf ("Der Erste Weltkrieg, eine Zeitenwende...") plus Darbietungen von Jungmusikern stehen im 20. Bezirk auf dem Programm. Um die Koordination der bezirksweisen Museumsaktionen kümmert sich die ARGE der Wiener Bezirks- und Sondermuseen. Kontakt per E-Mail:
office@bezirksmuseum.at.

Klavierkonzert "Wir tanzen...", Lesung "Leutnant Gustl"

Das Bezirksmuseum Floridsdorf (21., Prager Straße 33, Mautner Schlössl) offeriert am Sonntag neben historischen Erklärungen ("Floridsdorf in der Zeit des Ersten Weltkrieges") sowohl eine Gemälde-Schau der Malerin Linde Pauschenwein ("Farbe Emotion Struktur") als auch einen Konzertnachmittag mit dem Pianisten Albert Mühlböck ("Wir tanzen auf einem Vulkan - 1914 in Leben und Kunst").

Das Bezirksmuseum Donaustadt (22., Kagraner Platz 53/54, Altes Feuerwehrhaus) hat Erläuterungen über die Wienerstadt im Jahre 1914 parat und zeigt ab Sonntag die neuen Sonder-Ausstellungen "Der internationalste Flughafen" und "Vom wilden Stromland zur Seestadt". Mindestens ebenso sehenswert ist die Doku "30 Jahre Bezirksmuseum Donaustadt". Zu den Aktivitäten im Bezirksmuseum Liesing (23., Canavesegasse 24) gehören eine Führung durch die Schau "Wien 1914" mit Heide Liebhart und das spannende Referat "Spurensicherung - die Sprache der Vergangenheit (Kalksburg vor 1914)" von Andreas Dworak. Selbst der "Leutnant Gustl" tritt im 23. Bezirk auf: Rudi Hausmann widmet sich bei einer szenischen Lesung dem Schnitzler-Werk. Robert Kern (Schlagwerker) umrahmt die Rezitationen.

Stock und Hut des Kaisers, Prater-Show mit Bauchtänzerin

Auch Sondermuseen machen bei der Veranstaltung mit, darunter das "Rauchfangkehrer-Museum" und das "Circus- & Clownmuseum Wien": Im Zuge der Ausstellung "1914 - Der Anfang vom Ende" vermittelt das "Rauchfangkehrer-Museum" (4., Klagbaumgasse 4) dem Publikum einen Eindruck von der Stimmung in Wien in der Vergangenheit. Zu besichtigen sind Fotoaufnahmen, Gemälde, Bronzefiguren, Büsten, Adelsbriefe, Uhren, Säbel und weitere Exponate, darunter Stock, und Hut von Kaiser Franz Joseph.

Dem Schwerpunkt "Unterhaltung in Wien um 1914" widmet sich das "Circus- & Clownmuseum Wien" (2., Ilgplatz 7). Zirkushistoriker führen durch eine Ausstellung über das Unterhaltungsgeschäft in alter Zeit. Isabella Krapf konzertiert wie in der Vergangenheit virtuos auf der Mundharmonika. Eine nostalgische "Prater-Show" mit einem Taschenspieler, einer Bauchtänzerin, einem Hellseher und weiteren einschlägigen Akteuren geht am Nachmittag über die Museumsbühne. Auf einem Flohmarkt werden Zirkus-Bücher, Plakate und allerhand andere Dinge feilgeboten (Internet-Informationen:
www.circus-clownmuseum.at). Wie die Bezirksmuseen sind auch die Sondermuseen am Sonntag, 23. März, von 10.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. (Schluss) enz

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