Landtagspräsident Kopietz besucht WEGA und Wiener Polizeidiensthundestaffel

Wien (OTS) - Wie funktioniert ein Taser, wie überwältigt man einen potentiellen Selbstmörder, der aus dem Fenster zu springen droht und wie kann ein Polizeihund einen aggressiven Menschen in Schach halten - dies und Vieles mehr wurde einer Besuchergruppe rund um Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz und Vertretern der Einsatzorganisationen der "Helfer Wiens" vorgeführt.

Nach der Begrüßung durch den Leiter der Einsatzeinheit, Brigadier Werner Brinek, führten Seiltechniker der WEGA vor, wie sie ohne Hilfsmittel in den zweiten Stock des Übungsturmes in der Rossauer Kaserne vordringen konnten und wie sie einen "tobenden" Mann im dritten Stock daran hinderten, aus dem Fenster zu springen. Neben interessanten Informationen über den Aufbau der WEGA und den Einsatzgebieten der Spezialtruppe wurde den BesucherInnen auch die Funktion eines Tasers vorgeführt, die Wirkungsweise des Geräts erklärt, aber auch die Einsatzgrenzen. Speziell ausgerüstete WEGA-Beamte führten vor, wie sie mit tragbaren Wasserkanonen effektiv kleinere Brände löschen können.

Die bestens ausgebildeten Hunde der Diensthundeeinheit führten vor, wie ein perfektes Zusammenspiel zwischen HundeführerIn und Hund funktioniert, wie man Geld erschnüffelt und wie ein mit einem Schutzanzug gut gepolsterter "Aggressor" in Schach gehalten wird.

Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz war beeindruckt von den Leistungen der WEGA und der Diensthundestaffel: "Diese Spezialeinheiten der Wiener Polizei werden im Regelfall zu Spezialeinsätzen herangezogen. Ihre spezielle Ausbildung erfordert ein hohes Maß an körperlicher und psychischer Einsatzbereitschaft. Der Einsatz dieser Beamtinnen und Beamten ist eine wichtige Säule, die Wien zur sichersten Stadt der Welt macht."

Die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA)

Bei der WEGA versehen aktuell 241 PolizeibeamtInnen Dienst. Im Jahr 2013 verzeichneten sie knapp 20.000 Einsätze, wobei fast 12.000 auf Einsätze im Rahmen des routinemäßigen Streifendienstes in sogenannten Sektorwägen entfielen. Innerhalb der WEGA gibt es Sondereinsatzpools, in denen speziell zusätzlich ausgebildete Seiltechniker, Sicherungsschützen, Abschiebebeamte, Einsatztechniker, Gefahrengutspezialisten und Strahlenspürer sowie Hubschrauberbeobachter Dienst versehen.

Die Polizeidiensthundeeinheit

Alle Polizeidiensthunde werden als Schutz- und Stöberhunde ausgebildet, bei entsprechender Eignung werden die Hunde zusätzlich in den Bereichen Banknoten- und Dokumentenspürhunde, Brandmittelspürhunde, Fährtenhunde, Leichen- und Blutspurenspürhunde, Sprengstoffspürhunde und Suchtmittelspürhunde ausgebildet.
Derzeit gibt es 88 Polizeidiensthundeführer, davon sind 14 Frauen. Ihnen zur Seite stehen 76 einsatzbereite und 19 in Ausbildung stehende Polizeihunde. Die Wiener Polizei arbeitet derzeit hauptsächlich mit Belgischen, Deutschen und Holländischen Schäferhunden. Weiters gibt es noch einige Rottweiler und einen Riesenschnauzer.

Fotos:
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Informationen über "Die Helfer Wiens"
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