Regner/Weidenholzer: Bankkonto als Grundrecht für alle

SPÖ-EU-Abgeordnete begrüßen Kompromiss mit Rat: Alle haben das Recht auf grundlegende Bankdienstleistungen

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der heutigen Triologverhandlungen zwischen VertreterInnen des Europäischen Parlaments und des Rates konnte eine vorläufige Einigung für eine neue Richtlinie zu Bankkonten erreicht werden. Evelyn Regner, stv. SPÖ-EU-Delegationsleiterin, ist erfreut:
"In Zukunft soll es allen Bürgerinnen und Bürgern, die in der EU leben, möglich sein, ein leistbares Bankkonto zu eröffnen -unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Dass Arbeitslosen zum Teil verwehrt wird, über ein Bankkonto zu walten, darf nicht sein." ****

In der Europäischen Union haben rund 25 Millionen BürgerInnen kein eigenes Bankkonto, hätten aber gerne eines. "Insbesondere für die Arbeitssuche und die Abwicklung des Alltags ist ein Bankkonto wesentliche Voraussetzung", sagt der SPÖ-EU-Parlamentarier Josef Weidenholzer, Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. "Auch Menschen, die ein Konto besitzen, aber dieses aufgrund von Privatkonkurs oder Kontosperre nicht nutzen können, müssen von der Bank die Möglichkeit bekommen, ein Basiskonto zu erhalten."

Weidenholzer will außerdem für mehr Transparenz bei Kontogebühren sorgen. "Für die Kundinnen und Kunden dürfen keine versteckten Kosten entstehen, wir brauchen hier Klarheit und Transparenz." (Schluss) bj

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Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:markus.wolschlager@europarl.europa.eu

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