Oesterreichs Energie: Europas Energiepolitik muss Fehlentwicklungen korrigieren

E-Wirtschaft sieht konstruktiven Zugang des Europäischen Rates zu aktuellen Fragen als Fortschritt

Wien (OTS) - Als Fortschritt, der Hoffnung macht, sieht Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft, den konstruktiveren Zugang der Staats- und Regierungschefs der EU zu aktuellen Fragen der Energiepolitik, die im Rahmen des Gipfeltreffens vom 20. bis 21. März zur Sprache kommen. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie: "Europas Energiepolitik muss aber die bestehenden Fehlentwicklungen korrigieren. Derzeit erleben wir ja eine indirekte Abwanderung der E-Wirtschaft." Hocheffiziente und saubere Kraftwerke in Österreich stehen still, während Strom, der mit höheren CO2-Emissionen produziert wird, aus dem Ausland importiert wird."

Oesterreichs Energie bekennt sich zu einer Fortsetzung der Reduktion der Treibhausgasemissionen und zu einer Reform der Fördersysteme. Schmidt: "Wir begrüßen zudem, dass sich der Fokus der Diskussionen wieder in Richtung Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit bewegt." Der europäische Strombinnenmarkt braucht einen fairen Wettbewerb, der nicht durch Subventionen verzerrt werden darf. Daher sind Subventionen für neue Atomkraftwerke ebenso abzulehnen wie eine Überförderung einzelner Technologien zur Erzeugung von Ökostrom. Positiv sieht Österreichs E-Wirtschaft auch das Bekenntnis des Europäischen Rates zum Ausbau der Netzinfrastruktur und zur Unterstützung von Innovationen. Die Connecting Europe Facility und Horizon 2020 im Bereich der Forschung seien in diesem Zusammenhang wichtige Instrumente.

Flexibilität und Bekenntnis zur Stärkung der Märkte sind echte Fortschritte

Als echte Fortschritte sieht die E-Wirtschaft auch das höhere Ausmaß an Flexibilität, das sich die EU beim Thema Klimaschutz geben will. Österreich als Vorreiterland in den Bereichen Effizienz und Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen könnte sich sonst womöglich mit beinahe unlösbaren und enorm teuren Aufgaben konfrontiert sehen. Schmidt: "Daher bewerten wir auch eine grenzüberschreitende Betrachtung von Erzeugungskapazität durchaus als positiv, so wie auch unsere Speicher in Zukunft grenzüberschreitend wirksam sein können."

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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