SWV-Pokorny: Güterverkehrsverlagerung von Straße auf Schiene benachteiligt regionale Versorger

Nacht-Sechziger für LKW stellt Sicherheitsrisiko für Berufslenker dar

Wien (OTS) - Die SWV-Vizepräsidentin und SWV-Bundesspartenobfrau Transport und Verkehr, Katarina Pokorny, begrüßt die deutliche politische Absage des Verkehrsausschusses des EU-Parlaments an die Gigaliner. "Die Transportunternehmen des SWV Österreich begrüßen diese Entscheidung, da die österreichischen Straßen für diese Fahrzeuge nicht geeignet nicht", so Pokorny. Sie wehrt sich allerdings gegen die Forderung, den Gütertransport auf die Schiene zu verlegen. "Die regionale Versorgung würde unter dieser Maßnahme massiv leiden, da Nahversorger meist keinen direkten Schienenzugang haben", so Pokorny. Man brauche dann wieder einen LKW, jedoch käme der nicht vom freien Markt, sondern vom Rail Cargo.

In Sachen Gigaliner teilt Pokorny die Sorge von AK und Vida um die Sicherheit der Berufskraftfahrer. Sie vermisse diese klare Position jedoch in der Diskussion rund um den Nacht - Sechziger auf Österreichs Autobahnen. "Es gibt genug Gutachten, die das hohe Sicherheitsrisiko durch Müdigkeit der Berufslenker bei einem Nacht -Sechziger abbilden", so Pokorny. Sie kritisiert, dass es von Seiten der Gewerkschaft hier keine Unterstützung der Transporteur gibt. Gleichzeitig weist Pokorny, die in der Öffentlichkeit kolportierte Behauptung, man fordere 130 km/h für LKW, deutlich zurück. (Schluss)

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