Syrien: Caritas "mit immer dramatischerer Lage konfrontiert"

Landau schildert in "Furche"-Interview Not in jordanischen Flüchtlingslagern und appelliert, sich trotz Krimkrise nicht von Syrien abzuwenden

Wien, 20.03.14 (KAP) Die Caritas ist in Syrien "mit einer immer dramatischer werdenden Situation konfrontiert": Nach Angaben von Caritas-Präsident Michael Landau fehlt es in den von ihm kürzlich besuchten Flüchtlingslagern in Jordanien an Nahrungsmitteln und Kleidung ebenso wie an Hygiene- und Sanitäreinrichtungen, "zum Teil müssen die Menschen in menschenunwürdigen Behausungen leben". Krankheiten breiteten sich aus, Kinder könnten keine Schule besuchen. Derzeit sei die Ukraine ein neuer Krisenherd, der Aufmerksamkeit abziehe, wies Landau in einem Interview der Wochenzeitung "Die Furche" (20. März) hin. "Wenn sich die Welt von Syrien abwendet, wird die menschliche Katastrophe dort noch größer", befürchtet der Caritas-Chef. Er bat um Unterstützung für die laufende Syrienhilfe in Rahmen der ORF-Aktion "Nachbar in Not".

(forts. mgl.) rme/gpu/

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