Bayr zum Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung: Rechte von Indigenen sicherstellen

Motto 2014: Die Rolle politischer Führungskräfte in der Beseitigung rassistischer Diskriminierung

Wien (OTS/SK) - "Indigene sind nach Angaben des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte besonders von Diskriminierung betroffen", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zum Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung am 21. März fest. Systematische Menschenrechtsverletzungen, verweigerter Zugang zur Grundversorgung oder mangelndes Mitspracherecht führen häufig zu Armut. Etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung sind mehr als 5.000 unterschiedlichen indigenen Gruppierungen zuzuordnen, und "obwohl Indigene nur etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sind 15 Prozent aller von Armut betroffenen Menschen Indigene", kritisiert Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Politische EntscheidungsträgerInnen haben eine wichtige Rolle in der Beseitigung von Diskriminierung. Deren Eintreten für die Gleichstellung aller Menschen ist unerlässlich", ruft Petra Bayr PolitikerInnen zu mehr Engagement für die Rechte der Indigenen auf.

Der Internationale Tag gegen rassistische Diskriminierung gedenkt des 21. März 1960, an dem Polizisten in Südafrika 69 Personen während einer friedlichen Demonstration gegen das Passgesetz in Sharpville erschossen haben. Das Passgesetz war Ausdruck des Apartheidsregimes, indem es die Bewegungsfreiheit von schwarzen SüdafrikanerInnnen beschränkte. (Schluss) bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005