VHS Landstraße: "Nie wieder Krieg!" - Ausstellungseröffnung am 26. März

Veranstaltungsreihe anlässlich 100 Jahre Beginn 1. Weltkrieg, 75 Jahre Beginn 2. Weltkrieg und 25 Jahre Fall Eiserner Vorhang

Wien (OTS) - Anlässlich der Jahrestage "100 Jahre Beginn 1. Weltkrieg", "75 Jahre Beginn 2. Weltkrieg" und "25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer" veranstaltet die VHS Landstraße (3., Hainburger Straße 29) eine Vortragsreihe zum Thema "Nie wieder Krieg". Am Mittwoch, 26. März, wird um 18:30 Uhr die dazugehörige Ausstellung "Nie wieder Krieg! Die EU - das Friedensprojekt" eröffnet. Die Ausstellung ist in Folge bis 15.4.2014, Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr, in der VHS Landstraße zu sehen. Die Veranstaltungsthemen reichen vom Attentat in Sarajevo über Frauenschicksale im Zweiten Weltkrieg bis hin zur Neuorientierung der österreichischen Wissenschaft nach 1945.

Weitere Kurse und Vorträge im Überblick

Dienstag, 1.4.2014: Papst Pius XII - Kriegspapst:
1939 wurde er Papst, doch was hat er getan? Hat er geholfen? Oder hat er politischer Ziele wegen weggesehen?

Dienstag, 1. und 8.4.2014: 1914: Politik - Gesellschaft -Technologie:
Viele sehen Parallelen zwischen 1914 und 2014: eine enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen den europäischen Ländern, rasanter technologischer Fortschritt, Massenkonsum etc. Ziel der Veranstaltung ist, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen 1914 und 2014 aufzuzeigen.

Montag, 7.4.2014: Zwischen geistiger Erneuerung und Restauration:
Bereits lange vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurden seitens zivilgesellschaftlicher Stellen in den USA Überlegungen für eine "geistige Abrüstung" und gesellschaftliche Umorientierung der Achsenmächte angestellt. Neben der Demokratisierung des allgemeinen Bildungswesens sollten auch die österreichischen Universitäten entnazifiziert werden.

Mittwoch, 23.4.2014: Operation Market Garden - "A bridge too far"
Der Plan bestand aus zwei Teilen: Aus der Operation Market, der bis dahin größten Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs, und aus der Operation Garden, dem geplanten Vorrücken der Bodentruppen durch den damit neu geschaffenen Korridor. Die Wehrmacht hätte laut Feldmarschall Montgomery nur mehr alte Männer und Jungen auf Fahrrädern zur Verfügung.

Dienstag, 29.4.2014: Mauthausen und sein Bordell:
Das Konzentrationslager Mauthausen ist eines der bekanntesten seiner Art. Zu seiner traurigen Berühmtheit gelangte es nicht nur auf Grund der unzähligen Todesopfer - die Besonderheit lag auch darin, dass das KZ Mauthausen das erste Bordell hatte, in dem sich Frauen prostituieren mussten.

Mittwoch, 30.4.2014: Das Attentat von Sarajevo:
Am 28. Juni 1914 wurden der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau bei einem Besuch in Sarajevo erschossen. Mit dem Attentat wollten die serbischen Panslawisten ihre Forderung nach einem serbischen Nationalstaat unterstreichen. Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Julikrise 1914 aus, die schließlich zum Ersten Weltkrieg führte.

Dienstag, 6.5.2014: Frauenschicksale im 2. Weltkrieg":
Ob Jüdin, "brave" Ehefrau eines SS-Bonzen oder Widerstandskämpferin -das Schicksal der Frauen in der Zeit des 2. Weltkrieges ist sehr unterschiedlich.

Weitere Informationen beim VHS Bildungstelefon unter 01/893 00 83 oder auf www.vhs.at/niewiederkrieg.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Daniela Lehenbauer
Mediensprecherin
Tel.: 01/89 174-100 352
Mobil: 0650/820 86 55
E-Mail: daniela.lehenbauer@vhs.at

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