GÖD: Beamte gehen später in Pension

Klarstellung zur selektiven Berichterstattung der Tageszeitung "Österreich"

Wien (OTS) - Die Tageszeitung "Österreich" deckt in der Ausgabe vom 20. März 2014 auf Grund des aktuellen Rechnungshofberichtes zu den "Zahlungsströmen im Zusammenhang mit bundesfinanzierten Pensionen" mittels kreativer Darstellung einen Skandal über Beamtenprivilegien auf den es nicht gibt, die Realität sieht nämlich anders aus:

Während das Pensionsantrittsalter insgesamt im Schnitt bei 58,4 Jahren liegt, wie "Österreich" am 17. Oktober 2013 berichtete, soll es nun ein Skandal sein wenn das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Bundesbediensteten - wie der Rechnungshof soeben festgestellt hat - 60,5 Jahre beträgt. Das Pensionsantrittsalter der Bundeslehrer/innen liegt bei 61,3 Jahren, jenes der Landeslehrer/innen in Salzburg und Tirol bei 59,9 bzw. 59,7 Jahren.

Sämtliche vom Rechnungshof festgestellten Daten liegen, soweit dies den Vertretungsbereich der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst betrifft, deutlich über dem Gesamt-Durchschnitt Österreichs. Von einem Skandal und Privilegien zu sprechen und in der Berichterstattung einen Bezug zur Gewerkschaft Öffentlicher Dienst herzustellen ist irreführend und der eigentliche Skandal!

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