66.852 Mal konnte der Konsumentenschutz Oberösterreich - KSOoe Menschen weiterhelfen.

Wie die aktuelle Bilanz zeigt, ist das im Vergleich zum Jahr 2012 eine Steigerung um 10 Prozent.

Linz (OTS) - Die meisten Anfragen kamen aus den Bereichen Inkassowesen und Wohn- bzw. Mietrecht.

Über 46.000 Mal konnten die Experten den Hilfesuchenden am Telefon sofort weiterhelfen. Abgesehen von den sich über die Jahre stetig wiederholenden Fragen zu Garantie, Gewährleistungs- und Rücktrittsrechten zeigte das Jahr 2013 vor allem eine verstärkte Tendenz zu Fragen bei Problemen mit Inkassogesellschaften. Viele Verbraucher können sich die relativ einfach zugänglichen Ratenkäufe und Finanzierungen nicht mehr leisten bzw. sind mit den Zahlungen in Verzug geraten.

Bei den mehr als 1.500 persönlichen Informationsgesprächen war das Thema Wohn- und Mietrecht am stärksten vertreten. Speziell mit Betriebskostenabrechnungen sowie mit Kautionsrückzahlungen nach Beendigung des Mietverhältnisses gibt es zunehmend Probleme. Auch die über 5.000 elektronischen Anfragen betrafen hauptsächlich diese Thematik.

Die Services auf www.konsumentenschutz-oberoesterreich.at wurden mehrere Tausend Mal in Anspruch genommen. Hingegen werden Anfragen von Jahr zu Jahr seltener per Post oder Fax gesendet.

Klarere Richtlinien nicht auf Kosten der Verbraucher

Mag. Alexandra Hoffmann, Obfrau des Konsumentenschutzes Oberösterreich - KSOoe, fordert von der Regierung eine Reform des Mietrechts, da nach wie vor viele Punkte weder gesetzlich klar geregelt noch ausjudiziert sind und dabei oft zu Lasten der Verbraucher (so z. B. Instandhaltungspflichten, Kautionsrückzahlungen usw.) ausgelegt werden.

Jeder kann Unterstützung vom Konsumentenschutz Oberösterreich - KSOoe bekommen

480 Personen unterstützen derzeit durch ihre Mitgliedschaft den Verein. Jeder kann ein Teil des größten privaten Konsumentenschutzverbundes Österreichs werden, um anderen Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Denn der Wunsch, den Anderen weiterzuhelfen, kann nur dann in die Tat umgesetzt werden, wenn Menschen auf freiwilliger Basis nach dem Motto "Keine ungewollte Regulierung durch Politik" auch einen Beitrag für die Gesellschaft und für das Allgemeinwohl leisten. Kein Geld vom Staat - weil nur so die Unabhängigkeit gewahrt bleiben kann.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Alexandra Hoffmann
alexandra.hoffmann@konsumentenschutz-oberoesterreich.at
www.konsumentenschutz-oberoesterreich.at

Lukas Bichl
lukas.bichl@kschv.at
www.meinkonsumentenschutz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KON0001